Flüchtlinge: Stadt schlägt Standorte vor

Die Stadt Bochum ist gesetzlich verpflichtet, Flüchtlinge unterzubringen und zu versorgen – zurzeit jede Woche etwa 150 neue. Auf die Anzahl der Zuweisungen sowie die Dauer und den Verlauf der Verfahren hat sie keinen Einfluss. Daher bemüht sich die Stadt Bochum schon seit Monaten, immer wieder neue Standorte für Unterkünfte zu finden, herzustellen, einzurichten und zu betreiben.

Aktuell schlägt die Verwaltung der Politik daher nun weitere mögliche Standorte vor, die noch genauer zu untersuchen wären. Als große Standorte kommen in Wattenscheid in Frage: Sudholzstraße bei Nummer 170 sowie der Sportplatz Höntroper Straße mit jeweils 450 Plätzen. Dem dort trainierenden Fußballverein sollen Trainingszeiten auf dem Sportplatz Auf dem Esch angeboten werden. Darüber hinaus soll dort ein Bolzplatz errichtet werden.

Die Verwaltung hat der Politik noch weitere mögliche Standorte vorgeschlagen, die in der Regel kleiner sind; so an der Kantstraße bei Nr. 13 (bis 300 Plätze), an der Metternichstraße/Ottostraße (ehem. Autokino) und Blücherstraße bei Nr. 57, jeweils 450 Plätze. Über das weitere Vorgehen entscheiden nun die politischen Gremien.