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Feuerwehr feiert zusammen

01.01.2016 | 18:16 Uhr
Feuerwehr feiert zusammen

Wattenscheid.   Um Silvester nicht plötzlich aufbrechen zu müssen, gestalten die Blauröcke ihren Abend samt Begleitung im Gerätehaus. OB Eiskirch besucht Wattenscheider Wachen.

Erfahrungen aus den vergangenen Jahren haben gezeigt: Zum Jahreswechsel steht den Feuerwehren die arbeits­reichste Nacht bevor. „Meist durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerks­körpern verursacht, machen Brände an Silvester den Großteil der Einsätze für die Feuerwehr­angehörigen in Höntrop aus“, schildert Einheitsführer Patric Olschewski. Grund genug für 18 Kameraden, ihren Silvesterabend ins Feuerwehrhaus in Höntrop zu verlegen.

Schließlich sei es oft so gewesen, dass noch vor dem Jahreswechsel bereits der Feuerwehr-Melder ging, viele Familien aus den Feierlichkeiten gerissen wurden. „Dieses Phänomen kennen bestimmt viele Feuerwehrmänner mit ihren Partnerinnen und Partnern oder Familien“, meint Oberbrandmeister Niko Halwer. Deswegen haben die Blauröcke entschieden, ihren Silvesterabend direkt an der Höntroper Straße zu gestalten. Und zwar mit Begleitung: „Der gemeinsame Dienst fördert die Kameradschaft untereinander, die Partnerinnen und Partner lernen sich kennen und niemand bleibt allein zurück“, so Halwer. Auch Kameraden von Mitte waren in Höntrop zu Gast.

Insgesamt verlief die Silvesternacht 2015/2016 für die Freiwillige Feuerwehr aber eher ruhig. So mussten die Wehrmänner an diesem Abend lediglich zu zwei Einsätzen ausrücken: Um 23.28 Uhr ging es zu einer brennenden Hecke am Sachsenring und um 00.40 Uhr zur Alleestraße. Dort brannte ein Baum.

Löscheinheitsführer Patric Olschewski freute sich daher über den offenbar korrekten Umgang mit Feuerwerkskörpern im Stadtteil Höntrop: „Die Höntroper und Wattenscheider Bürger scheinen die Hinweise der Feuerwehr ernst genommen zu haben und verwendeten wohl nur geprüfte Feuerwerkskörper.“

Auch die Berufsfeuerwehr war natürlich im Einsatz – und bekam überraschenden Besuch an der Grünstraße. Um den Menschen, die in der Silvesternacht arbeiten müssen „einfach mal Danke zu sagen“, tourte Oberbürgermeister Thomas Eiskirch durchs Stadtgebiet. 19 Feuerwehrleute waren in der Nacht auf der Wache I im Dienst. In ganz Bochum standen 61 Berufsfeuerwehrleute, 35 bei der Freiwilligen Feuerwehr und weitere zwölf Rettungsdienstfahrer bereit.

Je später, desto schlimmer

Bochums Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier begrüßte Eiskirch dann auch in der Polizeiwache an der Friedrich-Ebert-Straße. Zwölf Polizisten waren in der Silvesternacht in Wattenscheid im Dienst. „Ab 23.59 Uhr sind die Kollegen ständig im Einsatz“, sagte Wittmeier. Und je später der Abend, desto roher sei auch stets der Umgang mit den Beamten.

Christopher Becker

Kommentare
02.01.2016
18:02
Feuerwehr feiert zusammen
von Hubertus56 | #1

Roher Umgang der Bevölkerung gegenüber der Polizei?
Ich 62Jahre alt, so gut wie nie mit der Polizei zu tun gehabt!
Früher wurden für kleine Sachen mal...
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Feuerwehr feiert zusammen
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2016-01-01 18:16
Wattenscheid