Endlich Bahn frei für das Ärztehaus
20.06.2007 | 09:22 Uhr 2007-06-20T09:22:11+0200Alte Immobilie längs der Voedestraße wird abgerissen. Dreigeschossiger Neubau soll bis Ende Mai 2008 stehen
Der für Februar angekündigte Baubeginn des geplanten Ärztehauses hat sich als schwierige "Operation" entpuppt. Nach einer fast einjährigen Mieterproblematik hat nun der Gang durch alle Genehmigungs-Instanzen Monate länger gedauert als vorgesehen, berichtet Dietmar Ewerling, Geschäftsführer des Martin-Luther-Krankenhauses (MLK). Dessen Gesellschaft besitzt das für das Projekt erforderliche Areal bereits seit zwei Jahren. Entstehen soll das Ärztehaus auf etwa 1400 Quadratmetern Fläche in Front der Voedestraße, seitlich links von der Zufahrt zum MLK-Parkplatz.
Nächste Komplikation: Das dort (noch) stehende Mietshaus ist bautechnisch eng mit einem Nachbargebäude verzahnt, "das muss quasi innen zersägt werden", beschreibt Ewerling. Zudem mussten statische Probleme bewältigt und der bereits angefallene Bauschutt als Sondermüll sorgfältig getrennt werden. Aber jetzt kann endlich der Abrissbagger anrücken und kurzen Prozess machen. "Bis Ende der Woche ist das Haus abgebrochen".
Der Spatenstich für das neue Ärztehaus ist laut Ewerling für Anfang Juli geplant, die drei Geschosse mit etwa 1800 Quadratmeter Nutzfläche werden entgegen ersten Planungen doch noch unterkellert, was die angekündigte Investition von drei Millionen Euro um weitere 700 000 E verteuert. Dem Martin-Luther-Krankenhaus optisch angepasst wird das Haus durch eine Klinkerfassade. Die Fertigstellung ist für Mai 2008 geplant.
In die Räume der fünf Praxen einziehen sollen, so bekräftigt es Geschäftsführer Ewerling ausdrücklich, "ausschließlich in Wattenscheid niedergelassene Ärzte".
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