Einsatz für den sicheren Schulweg

Bernd Albers mit seinen zahlreichen Unterlagen.
Bernd Albers mit seinen zahlreichen Unterlagen.
Foto: privat

Wattenscheid.. Seit über 35 Jahren ist Bernd Albers in der Verkehrserziehung tätig – in Theorie und Praxis. Insgesamt rund 130 große und kleine Aktivitäten, Aktionen und Verkehrsprojekte hat der Verkehrspädagoge in dieser Zeit entwickelt und durchgeführt. „Es sind viele Ansatzpunkte, die Probleme und Unfälle verursachen können. Im stressigen Schulalltag bleibt leider wenig Zeit für Themen rund um die Mobilität und Sicherheit der Schüler.“

Lang ist die Liste der Aktivitäten, die der pensionierte Lehrer als Verkehrspädagoge aufweisen kann. Der große Erfahrungsschatz und die vielen Aktionen in seiner Schulzeit sowie bei den Verkehrswachten Bochum und Essen haben immer noch kein Ende gefunden.

Prävention ist wichtig

Seit 1995 ist er Mitarbeiter der Homepage „Verkehrserziehung des Landes NRW“. Zudem ist er Teilnehmer der Arbeitsgruppe des Landes NRW für die Erstellung eines Konzepts der Verkehrserziehung an den Schulen für die fünf Bezirksregierungen. Weitere Aktivitäten: Seit 25 Jahren zuständig für die Mofakurse in Essen, seit 1993 Moderator von 38 Lehrerveranstaltungen der Bezirksregierung Düsseldorf sowie für die Ausbildung von Mofalehrern. Derzeit ist er auch Moderator für das Seniorenprogramm „mobil und sicher“ (überwiegend in Wattenscheid), außerdem Rollatortrainer für NRW. Und seit 2013 ist Albers in der Arbeitsgruppe der Landesverkehrswacht tätig, die Maßnahmen erarbeitet, um die Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung an den Schulen in NRW zu unterstützen und zu intensivieren.

Den Erfahrungsschatz, verbunden mit vielen Dokumentationen in Ordnern, Plakaten, Bildern und Unterrichtsentwürfen, möchte der Pädagoge Interessierten, besonders Lehrern, sowie den Verkehrsabteilungen der Polizei, Verkehrswachten und außerschulischen Partnern zuführen. In erster Linie seien auch die Eltern angesprochen, die für die Sicherheit ihrer Kinder zuständig sind und Vorbildfunktion haben. „Man kann Kinder noch so gut erziehen, sie machen einem doch alles nach.“

Aufklärung geschieht u.a. durch die „Infoschrift zur Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung“. Seit der 1. Ausgabe 1997 gehört Albers zum Redaktionsteam. Tochter Delia hat künstlerische Beiträge und Texte beigesteuert. Die Hefte – sie werden an Schulen der Bezirksregierung Düsseldorf und an Tätige in der Verkehrserziehung verteilt – beinhalten u.a. Unterrichtsentwürfe und aktuelle Themen (von Hilfe gegen Chaos vor der Schule bis Walking Bus). Alle Infoschriften sind abrufbar unter www.verkehrserziehung-und-mobilitaetsbildung-nrw.de (Pfad: Das Hauptmenue\Unsere Infoschriften).