DRK sucht verstärkt Spender-Nachwuchs

Neuer Ort „Grillakademie“ soll Blutspender locken: v.l. Stefan Josewitz (Blutspendedienst), Thorsten Junker (Präsident DRK Wat) Christian Lange (DRK Wat), Tobias Dannappel (Grillakademie), Gaby Struck (DRK-Blutspendedienst).
Neuer Ort „Grillakademie“ soll Blutspender locken: v.l. Stefan Josewitz (Blutspendedienst), Thorsten Junker (Präsident DRK Wat) Christian Lange (DRK Wat), Tobias Dannappel (Grillakademie), Gaby Struck (DRK-Blutspendedienst).
Foto: Haenisch / Funke Foto Services

Eine Premiere feiert das DRK bei der Wahl des nächsten Blutspende-Ortes: Am Sonntag, 31. Mai, von 11 bis 15 Uhr besteht erstmals an der „Grillakademie Ruhr“ die Möglichkeit zum Aderlass. Diese liegt in ländlicher Gutshof-Lage an der Zollstraße 161, die Zufahrt erfolgt vom Zeppelindamm aus (rund 100 Meter von der blauen Fußgängerbrücke entfernt). Dort steht das Blutspendemobil des DRK-Blutspendedienstes West.

Bei dieser Sonderblutspende teilen sich das DRK und die „Grillakademie Ruhr“ die Aufgaben. Das Deutsche Rote Kreuz kümmert sich um die Abwicklung der Blutspende inklusive der Spenderbetreuung, -untersuchung und -aufklärung. Die Besucher können sich die vor anderthalb Jahren bezogenen Räumlichkeiten der Grill-Experten um Firmenchef Tobias Dannappel ansehen, die Grillseminare, Grillevents und Event-Catering für Privat- und Firmenanlässe anbieten. Sie werden die Blutspender mit frisch Gegrilltem versorgen und planen Grillvorführungen; dafür stehen diverse Profigeräte und leckere Zutaten bereit. Auch ein kleines „Dankeschön“ für die Spender übernimmt das Grillunternehmen. Parkflächen an der „Grillakademie“ werden knapp sein, so dass bereits auf dem Zeppelindamm geparkt werden sollte. Es stehen hier DRK-Mitarbeiter für die Einweisung der Besucherfahrzeuge bereit.

Bei seinen Blutspende-Terminen setzt das Rote Kreuz auch auf neue Orte, um die Spendebereitschaft anzukurbeln und neue Spender zu gewinnen. 145 Erstspender gab es im Vorjahr; insgesamt waren 2014 rund 47 Prozent der Wattenscheider Spender älter als 50 Jahre. Mit Blick auf die Altersstruktur will sich das DRK besonders auch um junge Spender bemühen. Zu den 20 Spendeterminen im Jahr 2014 kamen 1796 Spender, 2013 waren es noch 2042 an insgesamt 24 Terminen. Im Jahresdurchschnitt kamen 90 Spender pro Termin, der Spitzenwert im Vorjahr lag bei über 170. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 23 Spendetermine. Als neuer Ort kommt zudem die Feuerwache der Löschzüge Höntrop und Eppendorf an der Höntroper Straße hinzu.

Für die Spende wird ein Lichtbildausweis oder Spenderpass benötigt. Bei der Blutspende dürfen Neuspender nicht älter als 68 Jahre sein.