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DRK braucht jede Hand

02.01.2008 | 23:40 Uhr
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Unter dem Motto "Mach mit" wirbt das Deutsche Rote Kreuz bundesweit um Mitstreiter. Ehrenamt gibt die Marschrichtung vor

Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. 132 aktive Helfer engagieren sich bei den Sanitätsdiensten, der Blutspende oder der Weihnachtsbetreuung. Mit einer Kampagne wirbt das DRK bundesweit um Zuwachs. Die Aktion geht im April 2008 in die Endphase.

"Mach mit" lautet das Motto, das unter anderem auf Plakaten zu sehen sein wird. "Im Prinzip gibt beim Roten Kreuz das Ehrenamt die Marschrichtung vor", unterstreicht der stellvertretende Vorsitzende Thorsten Junker die Bedeutung freiwilliger Helfer. Schließlich gelte der Grundsatz: Je mehr Personal, je mehr ist machbar.

In der Alten Freiheit teilen sich die 132 Ehrenamtlichen in drei Gemeinschaften auf. Die Gruppen sorgen sich um so unterschiedliche Aufgaben wie den Katastrophenschutz, die Kleiderkammer oder Tagesfahrten. "Wir können jeden gebrauchen, und jeder kann hier seinen Platz finden", verdeutlicht Junker. Darüber hinaus unterstützen acht freie Mitarbeiter den Verband. Eine Möglichkeit, die aus Sicht des stellvertretenden Vorsitzenden noch zu wenig bekannt ist: "Die freie Mitarbeit richtet sich an Leute, die sich bei einer Sache einbringen wollen, aber ansonsten nichts mit dem Verband zu tun haben möchten."

Verstärkung sei in allen Bereichen gern gesehen, aber insbesondere der Sanitätsdienst benötige Zuwachs. "Da haben wir tatsächlich Mängel und mussten im Sommer sogar Veranstaltungen absagen", erläutert Junker. Ehrenamtliches Engagement bedeutet natürlich auch, dass abgesehen von Fahrtkosten und Auslagen ohne Bezahlung gearbeitet wird. "Wir bieten dafür Fortbildungsmaßnahmen an oder auch die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen. So entstand zum Beispiel das Spargelfest", fügt der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Christian Lange, hinzu.

Interessenten können sich einfach beim DRK unter Tel: 8 70 17 melden. Im Gespräch werden mögliche Einsatzbereiche erörtert. Christian Lange weiß: "Oft ist den Leuten gar nicht bewusst, in welchen Gebieten der Verband tätig ist."

Von Lars Karsten

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