Christen wollen miteinander Kirche vor Ort leben

Das „maGma“-Begegnungszentrum aus der Vogelperspektive.Foto:Hans Blossey
Das „maGma“-Begegnungszentrum aus der Vogelperspektive.Foto:Hans Blossey
Foto: Hans Blossey
Was wir bereits wissen
Pfarrgemeinderats-Initiative „Zellen bilden“ lädt ins Begegnungszentrum „maGma“ ein

Kirche soll wieder mehr zum Anfassen sein, zur Begegnung, vor allem offen sein zum Gespräch. Das hat sich der Pfarrgemeinderat der Großpfarrei St. Gertrud vorgenommen. Aus der Großgemeinde wird dieser Gedanke weiter in die einzelnen katholischen Gemeinden in Wattenscheid getragen. So formulierten es bereits im Februar 2013 Propst Werner Plantzen, Barbara Wagner und Burkhard Schönwälder vom Pfarrgemeinderatsvorstand. Seitdem ist viel passiert. Unter dem Motto „Zellen bilden“ haben sich in den verschiedenen Gemeinden Menschen zusammengefunden, die gemeinsam „das Gemeindeleben in Pfarrei durch kleine christliche Gemeinschaften, sprich Zellenbildung, intensivieren,“ sagt Mit-Initiator Burkhard Schönwälder. Um der Aktion wieder erneuten Schwung zu geben und um noch mehr Menschen anzusprechen, lädt die Pfarrgemeinderats-Initiative am Dienstag, 23. Juni, um 19 Uhr ins Begegnungszentrum maGma, Vincenzstraße, ein. „Jede und jeder ist willkommen, so wie jede und jeder ist“, so Schönwälder.

Elisabeth Hartmann-Kulla (WAT-Mitte), Doris Kanzer (Höntrop), Rita Kordt (Eppendorf), Norbert und Lisa Lepping (Höntrop), Pfarrer Elmar Linzner (Günnigfeld), Burkhard Schönwälder (Höntrop), Hildegard Struck (Heide) und Gemeindereferentin Anke Wolf (Leithe) „erzählen gerne von unseren Erfahrungen und möchten ins Gespräch kommen und helfen, in neuen ,Zellen’ mit Gleichgesinnten zusammenzufinden.“ Sie sagen über sich: „Wir sind Christ/innen in der Pfarrei St. Gertrud und seit einiger Zeit in kleinen ,Zellen’, teils auch ökumenisch, auf einer Entdeckungsreise, wie wir anders Kirche sein können.“

Schönwälder: „Wir sprechen über unsere Anliegen und hören einander zu, wie wir miteinander Kirche vor Ort leben wollen.“ Angesprochen sind und mitmachen können beim „Zellen bilden“ auch neu in einen Stadtteil zugezogene, suchende oder einfach neugierige Menschen.