Bürger-Hinweise sind gefragt
14.04.2010 | 14:45 Uhr 2010-04-14T14:45:00+0200
Wattenscheid. Die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) wollte es genau wissen, und hat deshalb in der Bezirksvertretung eine Anfrage zum Zurückschneiden und Auslichten von Straßenbäumen gestellt.
Der Hintergrund: Bürger hatten sich beklagt, dass in vielen Straßen, beispielsweise an der Holland-, Park-, Süd-, West- und Marktstraße sowie an der Parkallee der Baumschnitt zu wünschen übrig lässt. Große „Verschattungen“ seien die Folge.
Die Verwaltung erklärte auf die Anfrage, Grundlage für Baumschnittarbeiten seien Verkehrssicherheitskontrollen und Hinweise von Bürgern. Die bei den Baumkontrollen festgestellten Mängel und Beeinträchtigungen würden im Rahmen der Dringlichkeit und wirtschaftlichen Zumutbarkeit beseitigt. Es gebe eine bedarfsorientierte Schnittfolge.
Grundsätzlich würden die Anregungen, die aus der Bevölkerung beim Umwelt- und Grünflächenamt eingehen, 0überprüft und nach Dringlichkeit erledigt. Es gelte aber, dass die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Straßen „die Einwirkungen von Pflanzungen im Bereich des Straßenkörpers“ zu dulden hätten (§ 32 Straßen- und Wegegesetz). Zu diesen Einwirkungen zählten beispielsweise Laubfall und Pollenflug, der Fruchtfall sowie die von den Pflanzungen resultierenden Schatten- und Absperrwirkungen.
Die UWG hofft, mit dieser Anfrage zur Klärung mancher offener Bürgerfragen beigetragen zu haben.
22:27
Aber bitte die Hinweise nicht direkt an die UWG.
Die Antworten nicht !
Ich habe es schon mehrfach ausprobiert.