Blutspende und Typisierung

Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool

Unter dem Grundsatz „Blutspender helfen Leukämiepatienten“ rufen der Blutspendedienst West des DRK und die Stefan Morsch-Stiftung zur Hilfe für Krebspatienten auf. Seit 2013 kooperieren die beiden Organisationen, um junge Menschen zur Blutspende und zur Typisierung zu motivieren. Seitdem werden gemeinsam Blutspendetermine angeboten, an denen auch die Möglichkeit besteht, sich als Stammzellenspender typisieren zu lassen. Das ist Pfingstmontag, 25. Mai, von 10 bis 15 Uhr im Hotelrestaurant Beckmannhof, Berliner Str. 39, möglich. Hier stehen der historische Saal, die Restaurationsräume und die schöne Terrasse zum alten Badebereich des Beckmannschen Schwimmbades aus den frühen 50er und 60er Jahren zur Verfügung. Viele Wattenscheider kennen das Bad noch aus ihrer Jugendzeit und können die alten Erinnerungen bei dieser Gelegenheit aufleben lassen. Chefkoch Mucha und sein Team versorgen alle Blutspender wieder mit einer selbstzubereiteten Verpflegung aus der Hotelküche.

Erkrankt ein Mensch an Leukämie, kann er durch eine Blutstammzelltransplantation eventuell geheilt werden. Blutspender sind aber genauso wichtig. Denn bis ein passender Stammzellenspender gefunden wird, benötigt der Patient oft Bluttransfusionen. Als Stammzellenspender kann sich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren kostenlos registrieren lassen. Die Kosten für die Typisierung trägt die Morsch-Stiftung. Für die Spende benötigt man einschließlich Voruntersuchung und Imbiss knapp eine Stunde Zeit. Es wird ein Lichtbildausweis oder Spenderpass benötigt. Bei der Blutspende dürfen Neuspender nicht älter als 68 Jahre sein.

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