Das aktuelle Wetter Warstein 10°C
Warstein

Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt

19.01.2011 | 18:28 Uhr

Rüthen / Oestereiden.Theobald Wiechers wird weiter in seinem Amt als Pastor für die Rüthener Nordgemeinden bleiben. Das erklärte er gegenüber Pfarrer Bernd Götze, dem Leiter des Pastoralverbundes. Wiechers’ Ankündigung am Sonntag in der Gemeindeversammlung in Oestereiden, um seine Versetzung bitten zu wollen, sei vor dem Hintergrund der „unglaublichen Emotionen“ dort geschehen, sagt Götze. Schon am Montag habe Wiechers seine Ankündigung zurückgenommen.

Götze ist trotz des Wirbels um die Versammlung im Grunde froh, dass der ganze Unmut sowohl über die Messen im alten Ritus als auch über Wiechers erste Monate in den Nord-Gemeinden am Sonntag laut wurde: „Besser so, als wenn alles unter der Decke bliebe. Jeder konnte doch zu Wort kommen.“

Pfarrer Götze versucht die Wogen zu glätten: Wenn ein Seelsorger, der, wie der Wiechers-Vorgänger Andreas Neuser, lange gute Arbeit in einer Gemeinde geleistet habe, „dann gibt es um seinen Nachfolger erst einmal grundsätzlich Ärger, unabhängig von seiner kirchlichen Richtung.“ An der Aufarbeitung der Vorwürfe soll gearbeitet werden, Götze will dieses Gespräch selbst moderieren. Übrigens: Die Nord-Gemeinden wollen ihren alten Seelsorger Neuser am 19. Mai in seiner neuen Wirkungsstätte in Attendorn besuchen.

Pastor Wiechers darf weiterhin keine tridentinischen Messen öffentlich in der Kirche Langenstraße zelebrieren. Dieses Verbot durch Pfarrer Götze bleibt bestehen. Zunächst, erläutert Götze, müsste eine Gruppe von Gemeindemitgliedern bei ihm (oder über das Generalvikariat Paderborn) beantragen, diese Messen feiern zu wollen. Dann müsste er offiziell eine Stellungnahme abgeben und zustimmen; zu bedenken sei dann auch, ob durch die Messe im alten Ritus der Frieden in den Gemeinden gefährdet sei. Dieser Antrag liege aber bislang noch gar nicht vor.

Es gebe keine Vorschrift, wie viele Menschen einen solchen Antrag unterschreiben müssen, es müssten aber Gemeindemitglieder oder Gläubige aus der unmittelbaren Nachbarschaft Rüthens sein – „das kann keiner aus Dortmund sein“.

Im Internet finden sich inzwischen viele Unterstützer für Pastor Wiechers, auch in den Online-Kommentaren zum Artikel. Viele dieser Äußerungen vom rechten Rand der katholischen Kirche findet Pfarrer Götze „erschreckend“. Er ist vielen Anwürfen ausgesetzt.

Im Internet-Forum kreuz.net beispielsweise lautet noch einer der harmlosen Beiträge: „Die Pfarreien des Möhnetals, wozu auch die genannten Pfarrgemeinden um Rüthen gehören, waren einmal die frömmsten und katholisch aktivsten im ganzen Bistum Paderborn. Nun sind sie anscheinend okkupiert von den schlimmsten Modernisten.“ Pastor Wiechers wird dort ganz offen die Mitgliedschaft in der Pius-Bruderschaft angetragen.

In einem Kommentar auf unserem Forum auf derwesten.de wird Wiechers empfohlen, nach Süddeutschland zu kommen: „Pastor Wiechers tut gut daran, den „weltoffenen“ Pfarrverband zu verlassen. Im Bereich der Diözesen Augsburg und München-Freising haben wir je 18 Messorte für die hl. Messe aller Zeiten (überlieferter römischer Ritus) und die meisten Pfarrer in den Diözesangebieten sind dieser Messform positiv aufgeschlossen und lassen diese in ihren Pfarrkirchen ohne Probleme feiern. Im Süden funktioniert das Nebeneinander zwischen alt und neu ganz gut.“

Pastor Theobald Wiechers hatte schon 2006, damals noch als Pastor in Fröndenberg, in einem Leserbrief seine Haltung zur lateinischen Messe verdeutlicht. Er schrieb: „Kein Wunder, das ein Gutteil der Gläubigen nicht mehr zur Sonntagsmesse kommt, weil sie diese als „langweilig“ empfindet. Man geht nur dann, wenn es einen „gestalteten“ Familiengottesdienst gibt, wo etwas los ist. Dieser Paradigmenwechsel hat nicht zu einem vertieften Zugang zu den Geheimnissen der Liturgie geführt, sondern diese verschüttet.“

Jürgen Kortmann

Facebook
 
Videos die Sie interessieren könnten
Kommentare
01.02.2011
19:02
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von PfarrerWohlgemuth | #18

Ich finde diese Auseinandersetzung beschämend. Es ist ein seltsamer Umgang von Christen miteinander. Ist dies im Sinne Jesu?
Gruß und Segeb

22.01.2011
20:46
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von auchkatholisch | #17

Werter Herr Engels, das 120 € Argument ist nicht mein Argument, das kam wohl auf der Versammlung. Ich war nicht auf der Versammlung und gehöre auch nicht zu der Gemeinde.
Was tridentinische Messen angeht, so hatte ich das in meiner Kindheit und Jugend zur absoluten Genüge. Es hat mich ca. 15 Jahre gekostet, bis ich in er danach reformierten Kirche überhaupt erst wieder in der Lage war, eine Kirche zu betreten. Ich möchte mich jetzt hier nicht in weiter Einzelheiten versteigen, das würde zu weit führen.


Nur ein Wort zur Petrusbruderschaft Sie kennen die Vorgänge um den Pfarrer von Violau, HW Hirsch und seine Haltung und Pfarrbrief zur Organtransplantation ?
Da wagt es ein in der Gemeinde neuer Priester, Gläubigen Eltern, die ein Kleinkind haben, das nur wegen einer Organtransplantation überhaupt noch am Leben ist, ins Gesicht zu sagen, das sei Sünde ? Dort sollte ich in eine Messe gehen ?
Da sei Gott vor.
Gesegneten Sonntag

22.01.2011
19:01
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von ReinhardEngels | #16

Verehrte Frau auchkatholisch oder Herr auchkatholisch,

da gebe ich Ihnen voll uns ganz Recht, Denkverbote darf es keinesfalls geben!

Nur vertauschen Sie bitte nicht klammheimlich die Positionen. Verboten hat in dieser Angelegenheit nur einer etwas, und das ist Hw. Götze. Dieser ist es, der hier eindeutig rechtswidrig Herrn Hw. Wiechers die ihm per päpstlichen Recht zugestandene Provitmesse glaubt verbieten zu können.

Ich habe niemandem zu denken verboten. Ich käme nicht auf die Idee, die Rechtmäßigkeit oder gar die Daseinsberechtigung einer Hl. Messe in der ordentlichen Form des Römischen Ritus in Frage zu stellen. Wer sich bei dieser Form des Gottesdienstes gut aufgehoben fühlt soll sie in Gottes Namen so feiern. Dazu hat jeder Katholik das Recht.

Aber genauso hat jeder Katholik das Recht auf eine Hl. in der Außerordentlichen Form des Römischen Ritus, ob das Ihnen, Herrn Hw. Götze oder der Frau Bertram nun gefällt oder nicht.

Bezeichnend finde ich in dieser Scheinargumentation nur, dass es am Ende einzig 120 Euro sein sollen, die als Argument übrig bleiben.
In diesem Zusammenhang, liebe Frau auchkatholisch (oder Herr auchkatholisch) machen Sie sich selber mal die Mühe und besuchen Sie eine Hl. Messe in der Außerordentlichen Form des Römischen Ritus, am besten wirklich bei der Petrusbruderschaft. Wissen Sie wieviel, die aus Kirchensteuermitteln bekommen, um die Hl. Messe zu feiern? ich sage es Ihnen, Nullkommagarnichts! Und dann sehen Sie sich auch mal bei der Opferung (so nennt man in der Hl. Messe in der außerordentlichen Form den Teil, der im Novus Ordo Gabenbereitung heißt) in das Opferkörbchen. Was da an Geld zusammen kommt habe ich noch in keiner anderen Kirche gesehen. Ich habe viele Jahre als Messdiener Dienst getan und auch als Aushilfsküster. Und bei diesen Gelegenheiten habe ich viele Klingelbeutel gesehen. Was aber die Leute bereit sind, freiwillig bei einer solchen Messe in den Klingelbeutel zu geben, das hatte ich vorher noch nie gesehen. Da klimpert kaum etwas, da knistert es höchstens.
Jedenfalls kommt scheinbar mit diesem Opferkörbchen und den Spenden so viel herein, dass man eine Messe getrost feiern kann, auch wenn sie denn 120 Euro kostet.
Tun Sie sich wirklich einmal den persönlichen Gefallen, Frau auchkatholisch oder wie auch immer und erweitern Sie Ihren Horizont, indem Sie eine solche Hl. Messe einmal besuchen. Danach finden Sie Ihr 120-Euro-Argument irrelevant bis lächerlich..


Mit den besten Wünschen für die übrig gebliebenen Katholiken in Rüthen verbleibe ich


Reinhard Engels, Hennef

22.01.2011
18:14
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von auchkatholisch | #15

@Reinhard Engels
Die Tatsache, daß Heizung, Kerzen, Licht etc. nun einmal Geld kosten, ist doch nicht unwahr. Und die Mittel-Zuweisungen an die Gemeinden werden eben immer geringer. Gleichzeitig lässt das Erzbistum den Gemeinden kaum Raum um über die Kollekten selbst zu verfügen. Da kommt ja (ausser zu besonderen Anlässen) auch kaum etwas zusammen. Selbstverständlich sollte deswegen keine Messe weniger gelesen werden.
Aber die hier ausgesprochenen Denkverbote sind nun einmal realitätsfern.

22.01.2011
14:54
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von cordulamohr | #14

Der Pastor hat alles richtig gemacht. Er hat sich an kirchl. Vorschriften gehalten. Ich freue mich, dass er in der Gemeinde bleiben kann. Gerne würde ich Pastor Wiechers auch bei uns in Rheine sehen. Besonders beeindruckt hat mich seine Erklärung über die Zelebrationsrichtung im alten Ritus. Ich wünsche ihm alles Gute für sein priesterl. Wirken.

22.01.2011
13:49
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von auchkatholisch | #13

Fra Küble, auch auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole (Sie wiederholen sich hier auch ständig): Wenn es eine private Messe hätte sein sollen, dann hätte der Pastor eben nicht im Internet dazu einladen sollen. Wenn es eine öffentliche Messe hätte sein sollen, dann hätte er seine eigene Gemeinde ebenso einladen sollen.

22.01.2011
12:19
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von Moderation | #12

Lieber ReinhardEngels,

bei näherer Betrachtung werden Sie feststellen müssen, dass es sich nicht auf Sie bezog.

Mit sachlichem Gruß
Moderation

22.01.2011
10:43
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von ReinhardEngels | #11

Verehrte Moderation, leider kann ich Sie ja nicht persönlicher ansprechen, da Sie sich nicht mit einem Namen sondern nur mit einer Funktionsbezeichnung zu erkennen geben und zu Wort melden.
Ich habe soeben meinen letzten Beitrag, es handelt sich um die # 5, also der Beitrag direkt vor Ihrem mahnenden Einschreiten, noch einmal durchgelesen. Beim besten Willen kann ich nicht nachvollziehen, wo Sie in diesem Beitrag eine Provokation erkennen wollen. Bitte seien Sie so freundlich und lassen mich wissen, woran genau Sie in meinem Beitrag Anstoß nehmen. Provozieren will ich freilich nicht, aber meine Meinung zum Thema wollte ich schon schreiben dürfen. Sollte ich aber bei der Zustimmung zu den Benutzungsbedingungen des Forums überlesen haben, dass hier nur Meinungen der Redaktion (oder besser der Moderation) geschrieben werden dürfen, dann bitte ich, mir mein mutmaßliches Fehlverhalten etwas näher zu erläutern.

Doch zurück zur Sache:
Wir schreiben hier die ganze Zeit über Selbstverständlichkeiten. Frau Küble hat es noch einmal mehr als deutlich auf den Punkt gebracht. Nur die Selbstverständlichkeiten werden leider von bestimmten besonders progressiv erscheinen wollenden Gruppierungen in der katholischen Kirche allzugern ignoriert. Ein päpstliches Motu Proprio, was nun mal den Charakter eines Gesetzes hat, wird einfach übergangen. Deutlich von Papst Benedikt XVI garantierte Rechte für Priester und Gläubige werden einfach umgedeutet. In keinem Land der Erde ausser in Deutschland kann man eine solche Ungehörigkeit gegenüber dem Oberhaupt der Kirche feststellen. Auch in Rom scheint man ob solcher Ungeheuerlichkeiten keine andere Möglichkeit zu sehen als nun (wahrscheinlich im März diesen Jahres) dieses Thema noch einmal, und zwar noch deutlicher, aufzugreifen in Form von Ausführungsbestimmungen zum Motu Proprio Summorum Pontificum. Ich bin jetzt schon gespannt, was sich die oben erwähnten, modernistischen Gruppierungen dann einfallen lassen werden, um sich weiter dem Willen des Papstes zu widersetzen.

Hinzu kommt, das, was ich in meinem ersten Beitrag schon erwähnte: Kaum einer derjenigen, die sich berufen fühlen, die Hl. Messe in der Außerordentlichen Form des Römischen Ritus schlechtzureden (von Kritik kann wohl kaum die Rede sein), hat auch nur die mindeste Kenntnis von der Sache. Meistens sind es gerade die, die noch nie in einer Alten Messe waren, die sich lautstark ablehnend äußern.

Geht es dann an die kirchenrechtliche Würdigung des Sachverhaltes, so wie von Frau Küble vorbildlich korrekt vorgetragen, dann werden die Wissenslücken noch ungleich größer. Was übrig bleibt ist schmutzige Wäsche, Verunglimpfung oder Die Vorführung einer Person wie in der sog. Pfarrversammlung mit dem Hinweis darauf, dass jede Hl. Messe 120 Euro kostet, in Rüthen geschehen.
Versucht jemand das auf einer sachlichen Ebene zu diskutieren, kommt die Mahnung der Moderation, auf Provokationen zu verzichten.

Mit den besten Wünschen für die übrig gebliebenen Katholiken in Rüthen verbleibe ich


Reinhard Engels, Hennef

22.01.2011
08:33
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von FelizitasKueble | #10

@auchkatholisch
Sie halten Pastor Wiechers vor, er habe sich gewissermaßen wohl eine andere Herde gesucht, zumal er die eigene Pfarrei nicht öffentlich zu seiner hl. Messe eingeladen habe.
Diese hat er jedoch als sog. private Messe zelebriert.
Deren privater Status ergibt sich nicht aus der Frage, ob viele oder wenige Gläubige teilnehmen, ob sie aus dem eigenen Dorf oder aus anderen Ortschaften kommen, sondern hängt vielmehr damit zusammen, daß eine private Zelebration außerhalb der amtlichen Meßverpflichtungen des Priesters stattfindet.
Hätte er seine Pfarrei öffentlich eingeladen, so wäre es keine private Zelebration mehr gewesen.
Es dürfen freilich bei sog.Privatmessen durchaus Gläubige teilnehmen, sei es aus nah oder aus fern oder aus der nächstbesten Stadt oder Ortschaft.
So sehen es die Regelungen des päpstlichen Motu proprio vor, an die sich Pastor Wiechers doch gehalten hat, nicht jedoch Pfr. Götze, da dieser die private Zelebration untersagte, obwohl ihm für ein solches Verbot die Rechtsgrundlage fehlt; nicht einmal ein Ordinariat kann einem Priester von Rechts wegen diese private Zelebration verbieten, da sie nicht genehmigungspflichtig ist - nachzulesen im päpstlichen Motu proprio.

22.01.2011
07:03
Wiechers: Rücktritt vom Rücktritt
von auchkatholisch | #9

Zitat. Pastor Theobald Wiechers hatte schon 2006, damals noch als Pastor in Fröndenberg, in einem Leserbrief seine Haltung zur lateinischen Messe verdeutlicht. Er schrieb: „Kein Wunder, das ein Gutteil der Gläubigen nicht mehr zur Sonntagsmesse kommt, weil sie diese als „langweilig“ empfindet.
Wenn Pastor Wiechers sich so für die tridentinische Messe einsetzt, (was ich durchaus nachvollziehen kann) und sie für das Heil der Gläubigen für so wichtig hält, dann muss man sich doch fragen, warum er nicht zuerst die ihm anvertrauten Schafe in Rüthen dazu einlädt. Stattdessen macht er Werbung dafür in einer Ecke des Internets, lädt als dort letztlich öffentlich ein, sagt aber dann es sei ja doch privat.
Wie merkbefreit muss man sein, um das noch nachzuvollziehen ? Es ist doch kein Wunder, wenn die ihm anvertrauten Schafe darüber zu der Auffassung gelangen, der Hirt habe sich wohl eine andere Herde gesucht.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/4185935/create

Aktuelle Fotos und Videos
Sturmtag in Belecke
Bildgalerie
Tradition
Festlicher Umzug durch Suttrop
Bildgalerie
Schützenfest
Schützen feiern in Suttrop
Bildgalerie
Schützenfest
Schulfest Westerbergschule
Bildgalerie
Schulfest
Aus dem Ressort
Steuererklärung immer öfter papierlos
Interview
Der 31. Mai ist Stichtag für viele Steuererklärungen. Und immer mehr davon müssen elektronisch eingereicht werden. Wir sprachen mit Elke Heitmeier, stellvertretende Leiterin des für die Region zuständigen Finanzamtes Lippstadt.Elke Heitmeier ist stellvertretende Leiterin des Finanzamts Lippstadt.
Mit Geduld am Ende
Bürgerbegehren
Mit ihrer Geduld am Ende sind die Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Schutz des Trinkwassers: Am 7. März übergaben Ewald Risse und Gerd Caspary mit einigen Mitstreitern im Rathaus 2380 Unterschriften an Bürgermeister Manfred Gödde. „Die Satzung der Stadt sagt, es muss umgehend ausgezählt werden,