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Wasserversorgung ist bis 2030 gesichert

20.06.2007 | 09:03 Uhr

Lippstadt. Die Trinkwasserversorgung Lippstadts ist trotz momentaner PFT-Belastung bis 2030 gesichert. Die Stadtwerke Lippstadt haben dazu jetzt vom Regierungspräsidium Detmold die Erlaubnis erhalten, zusätzlich eine Million Kubikmeter Wasser in Mantingha

Die PFT-Belastung im Wasserwerk Eikeloh, das seit Oktober 2006 vom Netz ist, wird laufend beobachtet. Die Werte sinken langsam aber stetig. Momentan wird im Wasserwerk Eikeloh eine Aktivkohlefilter-Versuchsanlage getestet. Ob eine Aktivkohlefilteranlage auf Dauer installiert werden muss, ist momentan noch unklar, wie Martin Sandknop, Betriebsleiter Wasser bei den Stadtwerken, jetzt feststellte.

Die Stadt Lippstadt benötigt pro Jahr 4,1 Millionen Kubikmeter Trinkwasser, 90 Prozent davon dürfen im Wasserwerk Lipperbruch gewonnen werden; der Rest kommt bislang aus Eikeloh.

Schon seit Jahren ist der Geschäftsleitung der Stadtwerke die Prognose für das Jahr 2030 bekannt. Bis dahin, so die Prognose, wird der Verbrauch auf 5,1 Millionen Kubikmeter ansteigen. Seit Jahren versuchen die Stadtwerke, zusätzliches Wasserrecht zu bekommen, und zwar in Mantinghausen: Das Trinkwassergewinnungsgelände liegt aber auf dem Hoheitsgebiet des Regierungspräsidenten Detmold. "Das machte die Sache für uns nicht einfacher; ohnehin ist an neues Wasserrecht in Deutschland ganz schwer heranzukommen", erläutert Geschäftsführer Siegfried Müller. Bereits sein Amtsvorgänger Schröder hatte seit 1973 versucht, Trinkwasser in Mantinghausen gewinnen zu können.

Eine Ausweitung der Nutzung in Eikeloh war aus technischen Gründen immer nur die zweitbeste Lösung: Das Wasser hat höhere Nitratwerte und zeitweise auch viele Trübstoffe. Eine Aufbereitung wäre technisch schwierig und vergleichsweise teuer. An die auf dem Erwitter Gelände befindlichen Tiefenbrunnen kamen die Stadtwerke aufgrund eines Urteils des Oberverwaltungsgerichtes Münster auch nicht heran. Das Gericht hatte befunden, dass dadurch die Sole für das Bad Westernkotten negativ beeinträchtigt werden könnte.

Was die Belastung des Trinkwassers mit PFT anbelangt, so zeigen die Messungen der letzten Monate eine in Wellen allmählich abnehmende PFT-Konzentration. Die Stadtwerke wollen sicher gehen; Die Quelle Eikeloh bleibt vorerst außer Betrieb.

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