Schusswaffen: 500 Kontrollen
23.01.2012 | 14:20 Uhr 2012-01-23T14:20:00+0100
Warstein/Rüthen. In den vergangenen Monaten wurden in Warstein und Rüthen etwa 500 Besitzer von Schusswaffen durch die Polizei überprüft. Das waren diejenigen, bei denen die sichere Aufbewahrung der Waffen noch nicht „aktenkundig“ war. Die meisten der Betroffenen haben die sichere Aufbewahrung nachgewiesen, die anderen gaben ihre Waffen und Erlaubnisse freiwillig ab.
Weitere Kontrollen
Ab sofort werden die Kontrollen jetzt in Geseke und Anröchte fortgesetzt. Auch hier werden die Jäger, Sportschützen und anderen Besitzer von Schusswaffen durch die Bezirksbeamten der Polizei aufgesucht oder erhalten schriftliche Aufforderungen den Nachweis für die sichere Unterbringung der Schusswaffen zu erbringen. In jedem Fall muss durch Kaufbelege, Zertifikate oder durch Fotos nachgewiesen werden, dass die Schränke der erforderlichen Sicherheitsstufe entsprechen.
Selbstverständlich steht es jedem Waffenbesitzer im Kreis Soest auch frei, ohne vorherige Aufforderung die sichere Aufbewahrung seiner Waffen nachzuweisen.
Wer sich keinen zertifizierten Waffenschrank für vorhandene Waffen zulegen möchte, kann seine Waffen einem Berechtigten (zum Beispiel Jäger oder Sportschützen) überlassen; dies ist der Waffenbehörde innerhalb von zwei Wochen nach Übergabe der Waffen mitzuteilen. Zudem können Waffen auch bei der Waffenbehörde sowie bei jeder Polizeiwache zur Vernichtung abgegeben werden.
Weitere Informationen und die wichtigsten Formulare finden Interessierte auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Soest unter dem Punkt Beratung. Die Mitarbeiter der Waffenbehörde stehen zudem für Rückfragen unter 02921/91000 zur Verfügung.
Hintergrund der personalintensiven Aktion ist die Verpflichtung aus dem Waffengesetz, dass Jäger, Sportschützen und andere Besitzer von Schusswaffen die sichere Unterbringung nachweisen müssen.
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