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Rückhaltebecken im Zeitplan

11.09.2012 | 18:11 Uhr
Rückhaltebecken im Zeitplan

Warstein. Konkrete Züge nimmt das Hochwasserrückhaltebecken an, das vor den Toren Warsteins errichtet wird. Zumindest mit dem Bau des oberen Beckens an der Brauerei-Zufahrt sind die Arbeiter schon ein großes Stück voran gekommen. „Wir liegen voll und ganz im Zeitplan. Ich bin mit dem bisherigen Verlauf rundum zufrieden“, erklärte Norbert Hurtig, Kreis-Sachgebietsleiter für Wasserwirtschaft.

Die Fertigstellung des oberen Beckens soll bis Mitte 2013 realisiert werden. Die Arbeiten am zweiten – sogenannten unteren Becken – im Wideytal werden aller Voraussicht nach 2014 abgeschlossen sein. Bis dahin müssen noch einige umfangreiche Arbeitseinsätze geleistet werden. Lediglich über den Zeitraum der WIM wurden laut Hurtig die Erdarbeiten unterbrochen, während die Betonarbeit planmäßig fortgesetzt wurden.

Aktuell werden am oberen Becken die Betonarbeiten für den Durchflussbereich ausgeführt – jener Stelle, an der sich später die Messinstrumente zur Steuerung des Abflussmechanismus befinden. Auch die Fundamentierungsarbeiten für den Bau des Betriebsgebäudes, in dem im Falle eines Anstauens der Stauwärter sitzen wird, laufen auf Hochtouren.

Unmengen an Baumaterialien sind bislang schon an Warsteins größter Baustelle verbraucht worden. So wurden für das zu Zweitdrittel fertig gestellte obere Becken bisher gut 1500 Quadratmeter Schalung, 1150 Kubikmeter Beton und rund 960 Tonnen Stahl verbraucht. Auch das nicht einmal zur Hälfte fertig gestellte untere Becken, hat bereits zahlreiches Material verschlungen. 500 Quadratmeter Schalung, 1200 Kubikmeter Beton sowie 250 Tonnen Stahl wurden hierfür bis dato in Anspruch genommen.

Georg Giannakis

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