Neues Projekt „Dorfplatz“
07.02.2012 | 14:22 Uhr 2012-02-07T14:22:00+0100
Suttrop. Der Heimatverein Suttrop möchte ein neues Projekt in Angriff nehmen: Einen Dorfplatz.
Wenn der 1. Vorsitzende Albert Weber vom Heimatverein Suttrop über seine bisherigen Projekte berichtet, wie den Kalkofen mit dem Diamantenpfad oder das Haus Steinrücke, ist man voller Bewunderung über diesen engagierten Verein der seit 1999 aus einem Dornröschenschlaf entsprungen ist.
Dass der Heimatverein nicht müde wird, Suttrop in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, zeigt das bemerkenswerte neue Projekt, das Ortsheimatpfleger Berni Meier am Montagabend auf der Generalversammlung des Heimatvereins den Mitgliedern vorstellte. Oberhalb des Hauses Steinrücke an der Mittleren Straße möchte der Verein in der Spitze des Parkplatzes einen „Dorfplatz“ entstehen lassen.
„In Suttrop gibt es fünf alte Quellen, die Ende der 1980er Jahre verroht wurden und in einem Rohr in der Mittleren Straße zusammen laufen und in die Dorpke übergehen“, berichtete Berni Meier. „Das Rohr liegt 2,80 Meter unter der Straße und wir möchten es in der Spitze des Parkplatzes auf zehn Metern offen legen“, so der Ortsheimatpfleger weiter zu dem geplanten Vorhaben, das noch im ersten Halbjahr dieses Jahres umgesetzt werden soll. Die Parkplätze werden alle erhalten bleiben, nur zwei oder drei Bäume werden weggenommen.
Passend dazu soll das Umfeld schöner gestaltet werden. „Im Großen und Ganzen hat der Heimatverein den Hut auf, die Stadt zahlt nichts. Wir werden das Projekt nur mit Sponsorenhilfe durchführen“, versichert Albert Weber.
Angedacht sind noch Informationstafeln, die den Besucher verdeutlichen sollen, wie das Wasser früher genutzt wurde, wo sich die einzelnen Quellen Remmes Teich, Funken Treppchen, Hof Leßmann, Straußfeld-Gödde und Hölscher befinden, aber auch, welche Anekdoten sich oftmals dahinter verbergen.
Auf breite Zustimmung stieß das neue Vorhaben in der Generalversammlung und es zeigt deutliche wie sich Suttrops Bürger für ihren Ort und zum Wohle Aller mit guten Ideen und vielen fleißigen Helfern um eine lohnende Sache verdient machen.
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