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WIM 2012

Neue Sonderformen und mehr Platz für Zuschauer bei 22. Warsteiner Montgolfiade

26.08.2012 | 09:00 Uhr
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Kommt als neue Sonderform zur WIM: Ein Herz für Warstein zeigt der österreichische Pilot mit diesem Ballon.

Warstein.   Bald steigt die 22. Warsteiner Internationalen Montgolfiade. WIM-Geschäftsführer Hermann Löser möchte die Heißluftballone abends auf zwei Startplätzen glühen lassen. So entsteht bei den beliebten Nightglows mehr Platz für die Zuschauer, die sich auch auf neue Sonderformen freuen können. Das Ballonspektakel beginnt am Freitag, 31. August.

Die 22. Warsteiner Internationale Montgolfiade (WIM) vom 31. August bis 8. September wirft ihre Schatten voraus. Sind die abendlichen Nightglows, das Glühen der aufgerüsteten Ballonhüllen, Jahr für Jahr die Höhepunkte, so werden sie in diesem Jahr noch attraktiver gestaltet.

„Wir wollen mehr Fülle reinbringen, noch mehr Ballone zeigen“, erklärt Hermann Löser. Erstmals steht den Ballönern nicht nur der Platz auf dem Hauptstartfeld zur Verfügung, sondern auch die Wiese daneben hin zum Weg Am Hillenberg. Lösers ehrgeiziges Ziel: „30 bis 40 Heißluftballone auf beiden Flächen.“

Gleichzeitig sorgen die WIM-Organisatoren damit für mehr Platz und bessere Sicht der Zuschauer; bekanntlich verfolgen stets mehrere 1000 Besucher das Ballonglühen in der Dunkelheit.

Fünf Nightglows bei der WIM 2012

So können sich die Nightglow-Fans über die komplette Breite des Festgeländes oberhalb des Hillenbergs, auf dem sechs Meter breiten Weg zwischen beiden Startplätzen und im abgetrennten Bereich auf der Wiese Am Hillenberg verteilen. Bei den fünf Nightglows am Freitag, 31. August, Samstag, 1., Mittwoch, 5. Freitag, 7., und Samstag, 8. September, jeweils um 22 Uhr, sollen die Ballonhüllen zur Musik aufleuchten. „Nur wenn es gar nicht hinhaut und der Wind zu stark ist, machen wir es ohne Hüllen als Candlelight“. Heißt, die Brenner werfen Feuerstöße in den Nachthimmel.

Kommt als neue Sonderform nach Warstein: Woody Woodpecker.

Ob es Löser tatsächlich gelingt, diese Menge an Teilnehmern zu finden, muss sich noch zeigen: „Ich muss noch einige Anreize schaffen, denn das ist für die Piloten erheblich Mehrarbeit.“ Sie kommen nämlich erst spät mit ihrer Crew vom Abendstart zurück. Eine weitere Neuerung schwebt Löser vor: Am zweiten Freitag oder Samstag soll es ein Nightglow ausschließlich mit Sonderformen geben.

Special Shapes Lieblinge der WIM-Besucher

Diese so genannten Special Shapes sind die Lieblinge der WIM-Besucher . Diesmal wird es wieder einige Premieren in Warstein geben: „Woody Woodpecker“, eine amerikanische Cartoonfigur aus den 1940er Jahren, ist eine Neuheit. Zur Jungfernfahrt rüstete der Pilot aus Brasilien erst in dieser Woche seinen leuchtend roten Woodpecker-Ballon auf. Die Crew um den Brasilianer Filipe Tostes, macht damit auf ihrer Europatournee Station in Warstein.

Rummel bei der WIM

Erstmals bei der WIM auf Reisen gehen will außerdem der Steiermark-Ballon: „Ein Herz für Warstein“ zeigt der österreichische Pilot Hans Pravda. Und ebenfalls neu bei der Warsteiner Internationale Montgolfiade ist die Hundefutterdose „Pedigree“.

Mehr als 200 Ballone zur WIM gemeldet

Bekannt, aber nach wie vor echte Hingucker sind das „Brandenburger Tor“, der „Orient Express“, das schwebende Feuerwehrauto „Warsteiner Löschzug“ oder auch der „Action Man“, der mit seiner Länge von über 45 Metern aufgerüstet am Boden großes Aufsehen erregt. Auch die Vorjahresneulinge haben sich wieder angemeldet: Die „Welcome Sonnenblume“ und die russische „Raumkapsel“.

Das Gros der Teams kommt natürlich mit normalen Heißluftballonen. Knapp über 200 Ballon-Anmeldungen liegen vor, auch die Unterkünfte sind gebucht: „Da zieht die Warsteiner Bevölkerung immer sehr gut mit und ermöglicht damit dieses Event. Wir haben mehr als 100 private Zimmer“, dankt Löser für diese Hilfsbereitschaft. Nun hoffen WIM-Chef Hermann Löser und sein Team für die Zeit vom 31. August bis 8. September auf gute Witterung, damit viele Starts bei der Warsteiner Internationale Montgolfiade - täglich um 6.30 und 17.30 Uhr - erfolgen können.

Susanne Löbbert

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