Neue Karte zum Start in die Wandersaison
22.02.2012 | 18:03 Uhr 2012-02-22T18:03:00+0100
Warstein/Rüthen.In Zusammenarbeit mit den SGV-Abteilungen Allagen, Belecke, Hirschberg, Kallenhardt, Rüthen und Warstein geben der Touristik e.V. Warstein und die Stadt Rüthen pünktlich zum Start in die Wandersaison die neue Wanderkarte heraus. Nachdem die letzte Auflage seit gut einem Jahr vergriffen war, erscheint das neue Kartenwerk in neuer Qualität.
„Die Wanderkarte hat uns etwa ein Jahr beschäftigt, seit Dienstagabend ist sie fertig gestellt“,erklärte Wolfgang Heppekausen, Touristik-Geschäftsführer, bei einem Pressegespräch. Auch bei seinem Rüthener Kollegen Klaus Dieter Hötte war die Freude über das druckfrische Werk groß: „Es gab ständig Anfragen. Als Service für Wanderer haben wir bisher die alte Karte kopiert und kostenlos ausgegeben.“
Nach der Karte nur für den Warsteiner Raum kam Anfang 2000 das erste Gemeinschaftswerk heraus, basierend auf der Kartographie des Landesvermessungsamtes NRW. Als das Amt eine Abteilung bei der Bezirksregierung wurde, fiel diese Dienstleistung weg. Ein spezialisiertes Fachbüro in Süddeutschland signalisierte eine zwei- bis dreijährige Wartezeit für ein neues Druckwerk. Doch fanden die Städte eine schnellere Lösung und beauftragten das Ingenieurbüro MR-Kartographie in Gotha mit der Kartenherausgabe.
Nach der Grundsatzentscheidung in den politischen und touristischen Gremien stimmten beide Städte Karteninhalt, Layout, Darstellungsschwerpunkte und die Farbauswahl ab. Als die Grundkartographie vorlag, waren die SGV-Abteilungen gefragt; sie überarbeiteten das Wanderwegekataster. In den Abstimmungsprozess eingebunden war auch der Naturpark Arnsberger Wald. Die Titel- und Rückseitengestaltung übernahm die Firma Wolff-Werbung in Rüthen. „Die neue Karte ist wasser- und reißfest“, stellt Heppekausen die verbesserte Qualität durch das Mattfolien-Kaschieren heraus. Auch optisch mit dem dreidimensionalen Effekt der Höhenlagen-Darstellung kommt die neue Karte beim SGV — das Startwerk für alle Abteilungen — gut an. Zur Hauptzielgruppe zählen zwar die älteren Wanderer, „aber wir haben auch die neuen Trends mit QR-Codes, die sich jeder auf sein Handy laden kann, und GPS im Blick. Das ist der Markt der Zukunft“, will sich Hötte auf die Konkurrenz neuer Medien einstellen.
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