Maatz gratuliert Gödde
30.08.2009 | 21:30 Uhr 2009-08-30T21:30:00+0200Frank Maatz zeigte sich als fairer Verlierer. Nachdem seine Wahlniederlage feststand, gratulierte der Bürgermeisterkandidat dem Sieger Manfred Gödde zur Wiederwahl.
Im Interview mit DerWesten.de verriet Maatz, dass es keinen "Plan B" gibt. Wie gewohnt wird er am Montag wieder in Meinerzhagen zur Arbeit gehen.
10:07
Ihr hattet Glück !!
Frank Maatz ist ein unsympathischer, karrieregeiler Egoist.
Es hat schon Gründe warum er in Osterholz-Scharmbeck nichts geworden ist.
20:29
Unabhänging davon ob Frank Maatz nun von der Steinbruch-Lobby eingeschleust werden sollte oder nicht - der Verdacht allein elektrisiert die Bürger in Warstein sehr stark. So stark dass sie im Zweifelsfall ihr Kreuz halt woanders machen, wie wir erleben konnten. Und da Wahlen in Warstein bekanntlich in Warstein selbst gewonnen oder verloren werden, hat Frank Maatz die Wahl verloren.
Doch nicht nur er hat verloren - verloren haben vor allem zwei Parteien: CDU und SPD. Sie haben vom Wähler die überfällige Quittung für jahrelange konsequente Verweigerung bekommen und das deutlich! Zu hoffen bleibt nun, dass in beiden Parteien nun die Einsicht reift, in Warstein zu einer sachorientierten, parteiunabhängigen Politik der aktiven Gestaltung zurückzukehren. Bei der CDU stehen die Chancen dafür sehr gut, sind doch einige der Haupt-Blockierer nicht mehr mit von der Partie. Bei der SPD muss man da wohl skeptischer sein, dort haben die größten Scharfmacher noch immer Sitz und Stimme. Auf jeden Fall darf der Wähler nun gespannt sein, was die BG aus ihrer neuen Stärke im Rat macht.
Abschließend möchte man der CDU noch einen wohlgemeinten Rat auf den Weg geben. Sie sollte sich wirklich in einer ruhigen Stunde überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, dass ein Steinbruchbetreiber bzw. dessen Geschäftsführer die Geschicke der Partei leitet. Es ist nur schwer zu vermitteln, dass dieser tagsüber auf der einen Seite des Schreibtisches sitzt und abends die andere Seite wechselt um dort Interessen zu vertreten, die teilweise gegen seine ureigensten beruflichen Ziele wirken.
21:02
So ist das halt, wenn der Rat vergisst seiner Aufgabe nachzukommen und vernünftige Politik zu machen. Dann muss man sich überparteilich zusammenraufen und einen Kandidaten aus dem Hut zaubern, der es richten soll und den unbeliebten Bürgermeister so aus dem Amt zu kicken. Ja liebe Parteifreunde von SPD, CDU und WAL. Der Schuss ging nach hinten los. Es gab ausreichend Wähler die dieses Spiel durchschaut haben und denkt daran: Der Bürgermeister ist nicht dazu da eure Arbeit zu übernehmen und Poltik zu machen, er ist Chef der Verwaltung und Repräsentant. Also schiebt eure Fehler nicht auf einen Mann, der nix für eure fehlende Entscheidungsfreudigkeit kann.
Die Zeit der Blockaden durch den Rat sollte doch jetzt vorbei sein, ober habt ihr es immer noch nicht verstanden, dass ein großer Teil der Bürger so ein Verhalten nicht wollen.
Es ist Zeit für einen Neuanfang von allen Beteiligten zum Wohle unserer Stadt.
20:11
Wäre Herr Maatz ohne Unterstützung von SPD/CDU und WAL angetreten hätte er es vielleicht eher geschafft. Gegen Manni hat es aber jeder schwer. Gratulation Manni! Aber auch im Rat muss es jetzt anders laufen, die alten Hasen von der CDU wie Lange und Lopsien sind wir endlich losgeworden, die alten Hasen von der SPD wie Koch und Weber sind leider geblieben. Freuen tu ich mich darüber dass Heike Kruse zum Beispiel viele Stimmen geholt hat, ebenso freue ich mich für Lea Heidrich von der GJ und Margherita Foggia von der BG. Normalerweise wäre es sinnvoll wenn die Herren Belecke und Brauckmann auf ihr Mandat verzichten würden und Frederick Krieger auch noch einziehen lassen würden- diejenigen sprechen doch immer von Jugend vor....Die BG hat es erkannt und mit Margherita Foggia eine junge Dame in den Kampf geschickt, die GJ auch--- na ja, die SPD wird wohl immer noch nicht erkannt haben dass sie einfach alle viel zu alt sind für die Politik- sieht man ja schon daran dass sie den kompetenten Heinrich Häkel zurück geholt haben, weil sie keine Ideen hatte, aber auch er konnte nichts retten in seinem Wahlbezirk. Und warum die CDU den Norbert Becker wieder aktiviert haben bleibt auch Ihr Geheimnis glaub ich. Genauso wie den Wüllner, der soll ebenfalls in Rente gehen. Mal sehen wie sich die ehemaligen Genossen von der SPD Wied und Senger-Tetzlaff verhalten.... Ich wäre nicht überrascht wenn beide zur vernünftigen Alternative, der BG wechseln würden.... Und was die anderen Bürgermeister Kandidaten machen, darauf bin ich auch mal gespannt. Maatz ist wieder weg, wird sich aber sicherlich auf seiner Karriereleiter den nächst höheren Posten holen. Weretecki geht in Kreistag und bleibt Telekommitarbeiter, Enste macht sich bestimmt selbstständig als Plakatklebemeister und einen Ewald Risse wird man sicherlich als sachkundiger Bürger mit in den Rat holen..... Mal sehen wie sich die Parteien in den nächsten Tagen so äußern werden....
15:20
Eine offensichtliche Entscheidung gegen Herrn Maatz kann ich nicht erkennen. Das Ergebnis ist eine Quittung an die Parteien CDU und SPD für die ideenlose und überhebliche Politik in der sog. Kernstadt. Herr Maatz ist lediglich Opfer dieser Parteien geworden.
22:12
Schließe mich der Meinung des Vorredners an.
Meines Erachtens gehören noch mehr Leute in den großen Parteien und der WAL ausgetauscht.
Insbesondere die die mit ganz schwachen Wahlergebnissen über die Reserveliste durch die Hintertür in den Stadtrat einziehen.
22:00
Ganz offensichtlich eine klare Absage an die Politik der großen Parteien (CDU/SPD) und ihrer Ratsarbeit - weniger eine Entscheidung gegen Herrn Maatz!