Das aktuelle Wetter Warstein 5°C
Gastronomiepreis

Kreative Gastgeber ins Rampenlicht gestellt

07.02.2012 | 17:46 Uhr
Kreative Gastgeber ins  Rampenlicht gestellt
Die Preisverleihung zum Deutschen Gastronomiepreis (v.l.): Laudatorin Dr. Brigitte Mohn, Ehrenpreisträger Karl-Heinz Stockheim, Catharina Cramer, Warsteiner, Peter Weide, Vielmeer in Kühlungsborn, Claudia Stern, Vintage in Köln, Ernst Fischer, Präsident, DEHOGA, und Lothar Menge, Vertriebsdirektor und Juryvorsitzender.

Warstein/Düsseldorf.Die festliche Gala mit Verleihung des Deutschen Gastronomiepreises 2011 sowie des Warsteiner Preises erlebten rund vierhundert geladene Gäste am Montagabend in der Rheinterrasse in Düsseldorf. Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Brauerei, zeichnete Karl-Heinz Stockheim, einen „Gentleman der deutschen Gastronomie“, für sein Lebenswerk mit dem Warsteiner Preis aus.

And the Winner is....: Vertriebsdirektor Lothar Menge, Brauerei, und Moderator Helmut Rehmsen führten durch die Preisverleihung.

Während dieser Preisträger schon vorher feststand, wurde mit Spannung erwartet, wer die begehrten Trophäen in den Kategorien „Food“ (Speisen) und „Beverage“ (Getränke) mit nach Hause nehmen kann. In der von Helmut Rehmsen moderierten Gala durften die jeweils drei Nominierten in eingespielten Kurzfilmen sich und ihr Unternehmen vorstellen. Dann gab der Moderator das Wort an Lothar Menge, Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe und Juryvorsitzender, der nach der Ansage „And the Winner is...“ die Umschläge öffnete: Der „Food“-Preis ging an Claudia Stern, Inhaberin des „Vintage“ in Köln, und bei „Beverage“ gewann Peter Weide, Inhaber des „Vielmeer“ im Ostseebad Kühlungsborn.

Dr. Brigitte Mohn vom Medienkonzern Bertelsmann ehrte Karl-Heinz Stockheim als langjährigen Freund mit sehr persönlichen Worten: „Du bist ein spirituell verwurzelter Weltgeist, der mit Weitblick über den Tellerrand hinaus agiert. Du prägst als Mensch und Unternehmer die Region und dein Umfeld“, so die Laudatorin. Für Stockheim bedeutet Verantwortung nicht nur, die Arbeitsplätze der 1200 Mitarbeiter zu sichern und die Unternehmensgruppe auszubauen, sondern auch Übernahme von sozialer Verantwortung in weltweiten Projekten. Dabei lautet sein unternehmerisches Credo „Teamgeist“.

Auch Lothar Menge hob hervor, dass sich Stockheim mit seinen nachhaltigen Konzepten in der Verkehrs-, Messe und Eventcatering-Gastronomie „in ganz außergewöhnlicher Weise für die gastgebende Branche einsetzt.“ Der so Geehrte freute sich, „dass die Branche mit dem Preis Aufmerksamkeit und ehrenvolle Anerkennung erfährt“, so Stockheim, zugleich Hausherr der Rheinterrasse Düsseldorf.

Nahm den Preis in der Kategorie "Food" entgegen: Claudia Stern, Inhaberin des "Vintage"

So begründete Jurychef Menge die Preisvergabe an Claudia Stern damit, dass ihr „Vintage“ mehr sei als ein Restaurant. Die Bandbreite reiche von Weinhandel, Genuss-Schule, die eigene Gourmet-Marke „Köln ist ein Genuss“ bis hin zu Cateringservice und kulturelle Veranstaltungen. Die schöpferische und eigenwillige Mischung gab den Ausschlag für den Beverage-Preis an den „Vielmeer“-Inhaber. „Peter Weide ist kreativ, geht gern mal andere Wege zum Beispiel mit einer eigenen Segelschule und dem nördlichsten Weinberg Deutschlands.“

Zum Abschluss stellte Catharina Cramer alle Geehrten und Laudatoren in den Goldregen und kündigte an: „Jetzt geben wir uns die Kugel“. Eine riesige Multimedia-Kugel unter der Saaldecke mit Bildern der Preisträger und fantasievollen Motiven bildete das optische Highlight vor den kulinarischen Genüssen aus der Stockheim-Küche.

Susanne Löbbert

Facebook
 
Videos die Sie interessieren könnten
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6326437/create

Aktuelle Fotos und Videos
Mit der WLE unterwegs
Bildgalerie
Mitgefahren
Sturmtag in Belecke
Bildgalerie
Tradition
Festlicher Umzug durch Suttrop
Bildgalerie
Schützenfest
Schützen feiern in Suttrop
Bildgalerie
Schützenfest
Aus dem Ressort
Streit um Hund endete mit Todessturz vom Balkon
Gericht
Wegen Totschlags muss sich ein 40-jähriger Warsteiner vor dem Arnsberger Landgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, am 30. November 2011 einen Mann über das Balkongeländer eines Hauses geworfen zu haben. Dieser verletzte sich dabei so schwer, dass er zwei Wochen später an den Folgen starb.
Mit Geduld am Ende
Bürgerbegehren
Mit ihrer Geduld am Ende sind die Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Schutz des Trinkwassers: Am 7. März übergaben Ewald Risse und Gerd Caspary mit einigen Mitstreitern im Rathaus 2380 Unterschriften an Bürgermeister Manfred Gödde. „Die Satzung der Stadt sagt, es muss umgehend ausgezählt werden,