Jürgen Lutter ist die Stimme der Montgolfiade
06.09.2010 | 10:00 Uhr 2010-09-06T10:00:00+0200
Warstein.Jürgen Lutter und Deutschlands bekanntester TV-Entertainer Thomas Gottschalk haben mehr gemeinsam, als man im ersten Moment glauben mag: Beide legten in jungen Jahren in Diskotheken Platten auf und sorgten anschließend als Radio-Moderatoren bei ihren Hörern für gute Laune - nur mit einem kleinen Unterschied: „Den Sprung zum Fernsehen habe ich verpasst“, hält Jürgen Lutter scherzhaft fest. Dafür ist der 45-jährige Bürener die Stimme auf der Warsteiner Montgolfiade.
Bereits seit sechs Jahren streift der gebürtige Ostwestfale mit seinem Mikrofon über das Startgelände am Hillenberg, immer auf der Suche nach Menschen - von Ballonpiloten über die WIM-Organisatoren bis hin zu Besuchern - mit denen er ins Gespräch kommen kann, bevor er das Aufrüsten der farbenprächtigen Ballone sowie die einzigartigen Night-Glows ankündigt und kommentiert.
Es ist die sympathische, offene und zugleich humorvolle Art, die den 45-Jährigen auszeichnen und ihn zu einem festen Bestandteil der Montgolfiade machen. „Ich möchte die Leute unterhalten und nicht nur mit Fachsimpelei langweilen“, erklärt Jürgen Lutter, der zudem schon seit knapp 16 Jahren als Stadionsprecher des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn fungiert.
Im Februar 1992 feierte Lutter seine Moderatoren-Prämiere als damals schon Aktiver beim Paderborner Radio Hochstift. Selbst aufgebaute Kontakte bescherten dem Bürener aber schon bald diverse Aufträge mit dem Mikro.
Sein sicheres Auftreten und seine markante Stimme ebneten ihm den Weg zu den „Rosinen“ unter seinen zahlreichen Terminauftritten. „Wenn Du dich anhörst wie Micky Maus, dann wird es schon schwierig, richtig Fuß zu fassen“, flachst Lutter.
An drei Events kann sich der 45-Jährige noch bestens erinnern: „Im Hollywood-Safari-Park Stukenbrock durfte ich Sigfried und Roy treffen, war vor Jahren als Ringsprecher beim ausgestrahlten Boxkampf „Tag der Ehre“ auf Pro7 dabei und habe zwei sensationelle Aufstiegsfeiern des SC Paderborn hinter mir. Das sind Ereignisse, die ich so schnell nicht vergessen werde“, erzählt Jürgen Lutter.
Ebenso schnell nicht vergessen wird er seinen Einsatz auf der Warsteiner Internationalen Montgolfiade 2005, als er ein Kurz-Intermezzo mit den Brüdern Christoph und Thomas Gottschalk hatte. „Das war der Wahnsinn, mit dem für mich größten TV-Entertainer des Deutschen Fernsehens in Kontakt zu treten. Seine natürliche, lockere Art hat mich begeistert“, schwärmt er.
Begeisterung kommt bei Jürgen Lutter allerdings in jedem Jahr am WIM-Gelände auf. „Auf diese zehn Tage freue ich mich das ganze Jahr über. Ich genieße das Spektakel hier oben in vollen Zügen“.
Fasziniert ist Lutter, der sich selbst als „WIM-Entertainer“ bezeichnet, vor allem von den grandiosen Massenstarts. Lutter: „Vor sich fast 200 Ballone zu sehen, die plötzlich in den Himmel steigen, erlebt man nicht alle Tage. Für mich ist das der absolute Hammer.“
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