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Kirchenvorstand

Jeder kann Beitrag leisten für eine lebendige Gemeinde

11.10.2012 | 23:00 Uhr
Jeder kann Beitrag leisten für eine lebendige Gemeinde
Kirchenvorstandswahlen: Pfarrer Thomas WulfFoto: Tanja Frohne

Warstein. Längst ist der Kirchenvorstand im Pastoralverbund Warstein keine reine Männerdomäne mehr. In Suttrop stellen die Frauen sogar 50 Prozent der Mitglieder, und auch in Warstein und Hirschberg diskutieren Frauen mit, wenn es um finanzielle Belange in den Gemeinden geht. Pfarrer Thomas Wulf hofft, dass sich dieser Trend fortsetzt, wenn die Ergebnisse der Kirchenvorstands-Wahlen feststehen. Gewählt wird am 17. und 18. November.

Die gute Nachricht zuerst: Derzeit gibt es in den drei Pfarreien des Pastoralverbundes – Hirschberg, Suttrop sowie ein gemeinsamer Kirchenvorstand für St. Pankratius und St. Petrus Warstein – so viele Kandidaten, wie Plätze frei werden. „Wir würden uns aber freuen, wenn es mehr Kandidaten würden, damit es zu einer echten Wahl kommt“, betont Pfarrer Wulf. Mit der Werbung neuer Kandidaten sind die Wahlausschüsse derzeit beschäftigt. „Aber es ist überhaupt nicht anrüchig, sich selbst zu melden.“

Viele Wieder-Kandidaturen

Alle drei Jahre wird die Hälfte des Gremiums für sechs Jahre gewählt. In Hirschberg stehen drei Mitglieder, in Suttrop und Warstein je fünf Mitglieder zur Wahl. „Es gibt eine Menge Leute, die wieder kandidieren. Das ist ein Zeichen dafür, dass es Spaß macht“, meint Wulf.

Auch wenn es bei den Treffen des Kirchenvorstandes eher um die harten Themen geht: Finanzen – in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband – Gebäude-Management und Liegenschaften – die Verpachtung von Grundstücken und Feldern – und Personal – etwa für den Kindergarten St. Petrus – sind die drei Aufgabengebiete.

Beim Gebäude-Management geht es vor allem um die Instandhaltung und Renovierung kirchen-eigener Gebäude – vom Pfarrheim bis zum Kirchenbau und Kindergarten. „Es ist gut, wenn man jemanden hat, der vorbetet, aber auch, wenn es dabei nicht reinregnet“, bringt es Pfarrer Wulf auf den Punkt. So hat das derzeitige Gremium die Planungen für die Renovierung des Gemeindezentrums und Jugendheims Suttrop abgeschlossen, als nächstes steht die Kirchen-Innenraum-Renovierung in Suttrop, St. Petrus und Hirschberg an.

Aufgabenteilung

Warum man sich engagieren sollte? „Vielleicht wegen persönlicher Talente oder beruflicher Profession – klassisch waren Juristen, Bänker und Bauingenieure – oder, weil man gerade Rentner geworden ist und ein neues Betätigungsfeld sucht. Oder, weil man dazu beitragen möchte, dass es gute Rahmenbedingungen für eine lebendige Gemeinde gibt.“ Außerdem werden die Aufgaben, etwa Sicherheitsfragen, klar zugeteilt, so dass man sich auf „sein“ Feld konzentrieren kann. „Ich habe den Eindruck, dass sind angenehme Gremien in den Pfarreien, in denen man offen diskutieren und nach Lösungen suchen kann.“

Tanja Frohne



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