Heimat selten so schön besungen
15.03.2010 | 17:32 Uhr 2010-03-15T17:32:00+0100
Hirschberg. In der ausverkauften Hirschberger Schützenhalle gestaltete die Musikkapelle Hirschberg am Sonntag den Egerländer-Nachmittag.
Unter dem Dirigat von Michael Baronowski und Daniel Schulte spielten die Musiker eine Mischung aus Stücken von bekannten Komponisten wie Ernst Mosch und unbekannteren Stücken der Egerländer Musikanten.
Die musikalische Eröffnung machte der Musikverein mit der Egerländer Wirtshauspolka von Antonin Votava. Bei dem Stück „In deinen Armen” von Jaromir Vejvoda, „Im schönen Prag” von Jaruslav Stelibsky, „Sterne der Heimat” von Ernst Mosch, „Darf ich wagen” von Antonin Borovicka und „Hu-a-Hu” von Karel Vavek waren Anja Brüne-Bernard, Julia Hirnstein und Wilfried Hirnstein als Sänger zu hören. An das Publikum wurden mit dem Programm die Gesangstexte verteilt, sodass jeder angesprochen war, mitzusingen. Leider trauten sich nur wenige, in den Gesamg mit einzustimmen.
Das Jugendorchester präsentierte sein Können mit „Gruß an Würzburg” von R. Stegmann und „Trumpet Rock” von Luigi di Ghisallo. Die jungen Musikerinnen und Musiker ernteten für ihren Einsatz einen besonderen Applaus vom Publikum und lassen auf eine gute Zukunft des Musikvereins hoffen. Im zweiten Teil des Konzertes kamen der bekannte Florentiner Marsch von Julius Fucik, die Freizeit-Polka von Franz Bummerl der Frühlingswalzer von Peter Schad vor.
Durch das Programm führte Wilfried Hirnstein mit viel Humor und kleinen Anekdoten. So kamen einige Witze über unsere zwar musikalischen, aber doch in Sachen Humor anders gearteten österreichischen Nachbarn zum Vorschein. Auch die Eigenarten der Egerländer Musikanten wurden ganz exakt mit einbezogen.
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