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Hauptschüler helfen, Not auf Haiti zu lindern

29.01.2010 | 11:00 Uhr

Warstein. Das Leid der Menschen auf Haiti nach dem verheerenden Erdbeben hat auch die Schüler, Eltern und das Kollegium der Hauptschule Warstein tief erschüttert. Und zwar so sehr, dass sie 1100 Euro spenden, um mitzuhelfen, die größte Not in dem Inselstaat zu lindern.

Zu einem erheblichen Teil stammt das Geld aus dem zwischen den Weihnachtsferien und jetzt erzielten Gewinn des Schulkiosks. Die Idee dazu hatte dessen Verwalter, Lehrer Hans-Werner Zuleger. Spontan habe dieser ihn unmittelbar nach dem Erdbeben angerufen und gemeinsam habe man überlegt, wie man helfen könne, berichtet Schulleiter Hans Cramer. Die gefundene Lösung stieß bei Kollegium, Schulkonferenz, Schülern und Förderverein, über den die Kioskabrechnungen laufen, auf große Zustimmung und so tat jeder Schüler etwas für die gute Sache, wenn er sich in den zwei großen Pausen am Kiosk mit Brötchen, Getränken etc. versorgte.

700 Euro konnte so das Team aus Lukas Oppmann (Jahrgangsstufe 10), Tabea Severin, Carolin Aue, Clarissa Bollermann (alle Jahrgangstufe 7) und Hans-Werner Zuleger erwirtschaften. Der Rest kam durch Spenden herein.

Etwas Positives habe die Katastrophe auch, meint Hans Cramer: „Ein Land, das sonst höchstens am Rande des Interesses liegt, rückt in den Mittelpunkt.” So sei Haiti auch in der Schule vielfach thematisiert worden. „Die Schüler haben erfahren, wie schlecht es denn Menschen dort auch so schon ging”, so Cramer.

Armin Obalski

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