Geldsegen für Stadt Warstein
12.12.2009 | 12:00 Uhr 2009-12-12T12:00:00+0100
Warstein. Überall müssen die Kämmerer der Städte in diesem Jahr mit teils drastisch sinkenden Gewerbesteuereinnahmen auskommen. Überall? Nein, es gibt eine Insel — ausgerechnet Warstein.
Kämmerer Florian Beutler kennt die Situation: Während viele Städte eine halbwegs kontinuierliche Entwicklung bei den Einnahmen in diesem Bereich aufzuweisen haben, geht es in Warstein sehr oft hin und her.
Und in diesem Jahr ist der Ausschlag mal wieder positiv. Zwar will Beutler nicht von explodierenden oder auch nur besonders sprudelnden Einnahmen reden, „ordentlich” seien die Einnahmen aber allemal.
Denn auf diese erfreulich positive Entwicklung wird im Kollegenkreis aus den Nachbarkommunen sicherlich neidisch geschaut: Statt der erwarteten 11 Millionen Euro werden es nach jüngsten Schätzungen wohl rund 19 Millionen Euro sein, die an Gewerbesteuern ins Stadtsäckel fließen.
Wobei Beutler gleich einschränkt: „Genaues weiß man erst nach der Abrechnung!” Denn noch ändern sich die Werte täglich.
Beutler sieht diese Entwicklung mit einem lachenden wie weinenden Auge. Denn er weiß genau: Sprudelt das Geld in diesem Jahr besonders gut, kann das im kommenden Jahr schon wieder ganz anders ein.
Und: Durch die gestiegene Steuerkraft gibt es im kommenden Jahr entsprechend weniger Schlüsselzuweisungen und die Kreisumlage wird sich für Warsteins negativ verändern. Beutler: „Damit ist dann ein Großteil wieder weg. Es bleibt nicht mehr viel.”
Aber für dieses Jahr ist des Kämmerers „Welt in Ordnung”. Und was mit den Millionen gemacht wird, ist — selbstverständlich — auch klar: Die klamme Kommune kann jeden zusätzlichen Euro gut gebrauchen, um die Schulden abzutragen. Also werden Fehlbeträge ausgeglichen. Wer weiß, wie es 2010 aussieht.
07:17
Ihr seit ja wieder schnell - dass hatte der Anzeiger schon vor einem Monat drin, ihr schnarchnasen!