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Brauerei wird nach Jahren...

Ganz perfide PR-Methode

20.02.2010 | 13:00 Uhr

Warstein. Sechzehn lange Jahre hat es gedauert, bis die Warsteiner Brauerei nach den Vorwürfen, die Familie Cramer unterstütze die Scientology Sekte, rehabilitiert wird.

Das bekanntermaßen kritische NDR-Medienmagazin „Zapp” hat sich in dieser Woche mit den dubiosen Machenschaften „perfider PR-Berater” beschäftigt und hat die „Rufmord-Kampagne”, der die Brauerei 1994 zum Opfer gefallen ist, zum Anlass genommen, aufzuzeigen, wie schmutzig dieses Geschäft ist.

Außendienst-Mitarbeiter der Brauerei waren 1994 zunächst im norddeutschen Raum auf den Scientology-Vorwurf angesprochen worden. Rasend schnell haben sich die Gerüchte damals verselbstständigt.

In dem 14 Minuten langen TV-Beitrag äußerst sich dazu auch Brauerei-Sprecher Stefan Leppin: „Man bekommt mit, wie solche Gerüchte mit einer Schnelligkeit von einer geografischen Region zu anderen wandern.”

Der TV-Beitrag sieht einen direkten Zusammenhang mit den Scientology-Gerüchten und den Umsatz-Einbußen in den Folgejahren: „Man kann vermuten, dass ein System dahintersteckt.” Die Warsteiner hat sich damals mit teuren Image-Anzeigen gegen diese Kampagne gewehrt. Was wenig Wirkung gezeigt hat. „Die Wirkung des bösen Gerüchts blieb verheerend”, formuliert der „Zapp”-Beitrag deutlich.

Die Brauerei empfiehlt ihren Mitarbeitern - speziell im Außendienst - den Sendebeitrag von „Zapp”zu nutzen, um „eine gewisse Versachlichung der weiterhin kursierenden Gerüchte über unser Unternehmen zu erreichen.”

www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_wirtschaft/prberater102.html

Hans-Albert Limbrock

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Kommentare
27.02.2010
07:36
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von Moderation | #6

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27.02.2010
07:35
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von alexander jacob | #5

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21.02.2010
16:49
Ganz perfide PR-Methode
von Paul Schmid | #4

Dass Scientologen wieder versuchen, ihre mafiöse Firma reinzuwaschen, war klar. Warsteiner ist sauber, Scientology nicht. Es gibt mehr als genug Beweise für die Gefahr, die von Scientology ausgeht. Der neueste Aussteiger, der in Stern TV berichtet, macht das deutlich. Wenn das die Scientologen auch nicht wahr haben wollen. Das ist ja der Sinn von Gehirnwäsche.
Google hilft. Scientology nicht.

21.02.2010
00:27
Ganz perfide PR-Methode
von Geko09 | #3

Da kann man mal sehen, wieviel Schaden solche boshaften Lügen haben können.
Da sieht man aber auch wieder, wie sehr man ein Volk mit Lügen lenken kann.
Allerdings wäre die Sache doch nicht so schlimm, wenn herauskommen würde, dass Scientology genau von dieser Art von Menschen schlecht gemacht wurde, oder?

20.02.2010
16:35
Ganz perfide PR-Methode
von Prost | #2

Das die Firma Warsteiner nichts mit Scientology zu tun hat, war vor zehn Jahren schon ein alter Hut. Man muss schon ein wenig naiv sein um solche Gerüchte zu glauben.

Es wird einfach behauptet, Warsteiner sei böse weil Scientology böse ist, ohne im geringsten zu Hinterfragen welche konkreten Handlungen denn eigentlich angeprangert werden.

Wenn das ganze eine Rufmordkampagne war, ist Scientology dann nicht auch nur das Opfer einer solchen Kampagne?
Nein? Wo sind dann die Beweise?

27.01.2010
07:35
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von alexander jacob | #1

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