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Einmal im Leben ein Indianer sein

13.07.2010 | 16:18 Uhr
Einmal im Leben ein Indianer sein

Sichtigvor.In die aufregende Welt der Indianer sind am Dienstag die Kinder aus dem Kindergarten „Rappelkiste“ gereist.

Wenn er mal so richtig böse guckt, dann meint er das gar nicht so, denn eigentlich ist Häuptling Tonall ein ganz lieber. Schon seit dreißig Jahren hat sich der Mann, der mit bürgerlichem Namen Mario Tränkler heißt, ganz dem „Indianer-Sein“ verschrieben.

Zunächst ist er als Stuntman in der Western-Show von Fort-Fun aufgetreten. Als dann die Rektorin einer Grundschule nachgefragt hat, ob er nicht auch einen Kontakt zu „richtigen Indianern“ herstellen könne, hat das Abenteuer seinen Lauf genommen.

Quer durch die Republik

Inzwischen tourt Tränkler mit seinem Sohn Geronimo, der sich „Kleiner Koyote“ nennt, und weiteren Mitstreitern quer durch die Republik, um über das Leben und das Brauchtum der Indianer zu berichten. „Von Ende April bis Ende August“, sind wir immer auf Achse“, verriet er gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. „Wenn wir hier unsere Tipis abbrechen, geht es weiter nach Bayern.“

Schulen, Kindergärten aber auch Behindertenheime oder Firmen buchen das Indianer-Dorf (Info: www.echte-indianer-ontour.de).

Abenteuer pur

Für die Kinder aus Sichtigvor war der Besuch am Dienstag natürlich Abenteuer pur. Anfangs waren zwar alle noch ein wenig schüchtern, doch das legte sich mit der Zeit, zumal die Kinder bis zum Nachmittag in kleinen Gruppen auch die Tipis beziehen und es sich dort gemütlich machen durften. Tränkler. „So bekommen sie einen echten Eindruck vom Indianerleben.“

Realisiert hat dieses Angebot Diana Gröblinghoff, Mutter und Vorstandsmitglied des Fördervereins: „Ich bin wirklich richtig glücklich, dass das bei den Kinder so gut ankommt. Das war gar nicht so einfach, das alles zu organisieren.“

Hans-Albert Limbrock

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