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Das ist Wahnsinn, was Sie leisten

20.09.2012 | 20:05 Uhr
Das ist Wahnsinn, was Sie leisten
Der Jugendhilfeausschuss besuchte den Kindergarten Salzbörnchen.Foto: Manfred Böckmann

Warstein. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses waren begeistert: „Schön sieht es hier aus“, meinten die Teilnehmer des städtischen Gremiums, als sie vor Beginn der Sitzung am Donnerstag Abend die Einrichtung besuchten, die jüngst umgebaut worden war.

Die Leiterin, Petra Waßmus, führte die Gruppe durch die Räume und erläuterte die Veränderungen. „Wir sind stolz auf das, was passiert ist“, betonte die Pädagogin. Im alten Gebäudeteil wurde gründlich renoviert, es wurden Fluchtwege nach außen geschaffen, jedes Bad hat einen Wickelbereich bekommen und jeder Gruppenraum hat nun einen Nebenraum, was für mehr Ruhe sorgt.

Das Außengelände wurde neu gestaltet, die Terrasse ist nun leider kleiner, wird im Herbst neu angelegt. In der neuen Küche ist wesentlich mehr Platz, ein Umstand, den Waßmus sehr lobte. Die Idee wurde „unter den gegebenen Voraussetzungen üppig gut umgesetzt“, formulierte es die Pädagogin, „praktisch und auch schön.“

Seit dem 1. August sind auch die „Kleinen“ in der Einrichtung – insgesamt 20 Kinder sind unter drei Jahren alt, davon vier unter zwei Jahren. In den drei Gruppen werden 55 Kinder betreut – der Altersschnitt wird in den kommenden Jahren noch sinken.

„Wahnsinn, was Sie leisten“, sprach Ausschuss-Vorsitzende Elke Bertling dem zehnköpfigen Kollegium Anerkennung aus. „Und da ist nie einer übrig“, betonte Waßmus, die den Wunsch nach einer Haushaltshilfe für die Küche äußerte. Das werde gerade geprüft, so Jutta Heinert, Leiterin des Jugendamtes, die Kosten im Auge.

Interkommunale Zusammenarbeit

Bei einer Enthaltung sprach sich der Ausschuss anschließend im Rathaus für die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Jugendhilfe aus: Künftig sollt die Rufbereitschaft am Abend und am Wochenende mit dem Kreis Soest geregelt werden. Jutta Heinert stellte das neue Konzept vor. Holger Rick hob neben dem auch vorhandenen finanziellen auch fachliche Vorteile der neuen Lösung hervor. Heike Kruse wünschte sich eine erste Bilanz nach einem Jahr.

Und Elke Bertling wünschte den Mitarbeitern des Jugendamtes, „dass Sie hoffentlich nicht viele aufregende Nächte haben werden.“

Manfred Böckmann


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