WIM 2010
Da hebt selbst ein Präsident gerne ab
06.09.2010 | 10:00 Uhr 2010-09-06T10:00:00+0200
Warstein.Dass Politiker „in die Luft“ gehen ist ja nichts Neues. Freitag, 3.9., war es Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg, der die Bodenhaftung verlor und beim Traumstart der 20. Warsteiner Internationalen Montgolfiade abhob.
Ja, er kenne die Montgolfiade, „aber ich war ihr noch nie so nah“, bekannte Uhlenberg auf die Frage von WIM-Moderator Jürgen Lutter. Näher als gestern ging aber auch nicht. Die zwanglose Eröffnung der 20. Montgolfiade fand angesichts des herrlichen Wetters nicht im Zelt, sondern auf dem Startplatz statt und somit war Uhlenberg direkt mitten im Geschehen.
Ja, er sei auch schon einmal Ballon gefahren. Dass er seinen damaligen Taufnamen, den jeder Ballon-Pionier bekommt, vergessen hatte, sah dem obersten Repräsentanten des Landes Nordrhein-Westfalen sogar Albert Cramer nach. „Lasst uns loslegen“, drängte der Inhaber der Warsteiner Brauerei. Als „oberster Ballöner“ zeigte er sich in seinem Element und wollte mit seinem prominenten Gast unbedingt rasch abheben. Begleitet wurde Eckhard Uhlenberg von seiner Tochter Pia.
„Unten herrschen Wechselwinde, aber oben haben wir viel stramme Strömung von Nord nach Süd“, erklärte Cramer und wusste als Ballonfahrer mit reichlich Erfahrung daher auch sofort, wohin ihn und seine Passagiere die Reise führen würde: In das Ruhrtal.
Über 120 Ballone, darunter schon die ersten Sonderformen, gingen gestern in die Luft. Premiere hatten die Junior-Moderatoren, die Jürgen Lutter unterstützen. Als erste waren die Geschwister Henry (11) und Malin (9) Schulte an der Reihe. Ihre pfiffigen Fragen sorgten dafür, dass man nun weiß, dass im Ballon zwar schon geheiratet, aber noch nie ein Kind geboren wurde. „Schwangere dürfen nicht mit, das wäre zu gefährlich“, so Lutter.
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