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Wirtschaftskrise schlägt...

Bürgerfest in Planung

18.02.2010 | 19:42 Uhr

Warstein. Die Bürgerstiftung Warstein, eine Unterstiftung der Bürgerstiftung Hellweg, ist auf der Suche nach neuen Zuwendern, Sponsoren und Stiftern.

Warstein. „Tue Gutes und rede darüber!” Getreu diesem altbewährten Motto nutzt die Bürgerstiftung Warstein (BSW) einen personellen Wechsel an der Spitze des Vorstandes, um über ihre Ziele, Vorhaben, Projekte und ihren Anspruch zu informieren. Denn obwohl die Stiftung inzwischen auf ein 5-jähriges Bestehen zurückblicken kann, so hat sie doch bisher eher ohne große Öffentlichkeit ihre segensreiche Arbeit verrichtet.

Spuren hinterlassen

Da aber auch die Finanz- und Wirtschaftskrise ihre Spuren hinterlassen hat, wirbt die Bürgerstiftung nun ganz offensiv um weitere Stifter, Zuwender und Sponsoren. „Das Geld wird deutlicher fester gehalten”, bringt Walter Siepmann die Problematik auf den Punkt. Er hat in der Stiftung vier Jahre als Vorsitzender fungiert und macht nun Platz für einen „neuen Mann”. Mit Volker Simon wurde ein Vorsitzender einstimmig gewählt, der als früherer stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Warstein-Rüthen bereits seit vielen Jahren im regionalen Raum engagiert ist. „Er hat ein gutes Netz an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontakten aufgebaut und identifiziert sich sehr mit den Grundsätzen der BSW”, lobt Dr. Josef Leßmann, Vorsitzender des Stiftungsrates, den Siepmann-Nachfolger.

Nachhaltigkeit

Wilhelm Siepmann selbst, der der Bürgerstiftung als Mitglied des Stiftungsrates erhalten bleibt, hob bei einem gestrigen Pressegespräch noch einmal hervor, dass es vor allem um eine Beständigkeit und Nachhaltigkeit der verschiedenen Projekt gehe, die von der Bürgerstiftung gefördert werden: „Wir suchen Projekte mit einem langen Atem.” In erster Linie sind dies Projekte, mit denen Kinder und Jugendliche sowie junge Familien gefördert werden. Die Bürgerstiftung füllt hier eine Lücke, die durch die angespannte finanzielle Situation der Kommunen zusehends größer zu werden droht.  So wird bereits im zweiten Jahr das Projekt „Eltern stärken” vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) nachhaltig gefördert. Hierbei geht es um die Betreuung von Familien mit Neugeborenen bzw. Kleinkindern, das sehr erfolgreich angelaufen ist und erfreuliche Wirkung zeigt. Weil in diesen Zeiten der Finanzkrisen die Werbetrommel für gute und engagierte Arbeit gar nicht genug gerührt werden kann, will die Bürgerstiftung im Frühsommer durch ein eigenes Fest auf die Arbeit aufmerksam machen, um weitere Freunde und Förderer zu generieren. Thomas Oppmann betont in diesem Zusammenhang, dass die Bürgerstiftung sich als Organisation für die gesamte Stadt Warstein und nicht etwa nur für den Zentralort versteht: „Alle Ortsteile gehören dazu.”Informationen auch unterwww.buergerstiftung-warstein.de

Hans-Albert Limbrock

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