Ausgezeichnete Arbeitsweise belohnt
06.02.2012 | 16:46 Uhr 2012-02-06T16:46:00+0100
Warstein/Paderborn.Die zwei Schüler des Warsteiner Gymnasiums, Christian Lehmgrübner und Tobias Herrmann erzielten am Samstag den 1. Platz auf Regionalebene beim ,,Jugend forscht“-Wettbewerb in Paderborn.
Unterstützt von Chemielehrer Werner Steinrücke und Förderer Dr. Ernst Grafe sowie Stefan Enste und Franz Ademmer hatten die beiden 15- und 16-Jährigen lange auf den Tag hingearbeitet. Bereits im vergangenen Frühjahr hatten die Gymnasiasten die Idee, den Bergbau in Warstein genauer zu untersuchen. Durch die Hinweistafeln am Radweg zwischen Belecke und Warstein waren sie auf diesen aufmerksam gemacht worden.
Um diese Art von Industrie nachweisen zu können, hatten sie Proben von Boden und Pflanzen genommen und diese auf Rückstände von Schwermetallen untersucht. Die festgestellten Ergebnisse galt es dann am Samstag besonders gut zu präsentieren, um die Juroren zu überzeugen.
Dies gelang Herrmann und Lehmgrübner sehr beeindruckend. In einem knapp 30-minütigen Vortrag vor der Jury, den sie mit einem selbst gedrehten Film unterstützen, konnten sie Eindruck machen. Gegen zwei weitere Konkurrententeams in der Kategorie ,,Geo- und Raumwissenschaften“ konnten sich die beiden Nachwuchswissenschaftler mit großem Abstand durchsetzen.
Die Preisrichter attestierten den Schülern der Stufe 10 eine ,,sehr gute sachlogisch gegliederte Ausarbeitung“ sowie eine hervorragende Präsentation. Auch für die kompetente Erklärung eines schwierigen Sachverhalts wurden Herrmann und Lehmgrübner gelobt und mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Neben einer Urkunde erhielten die Jugendlichen auch ein Preisgeld überreicht.
Auch wenn das Duo auf den ersten Platz gehofft hatte, war dir Freude beim Ausruf ihrer Namen riesig. Nach der Preisverleihung feierten die Schüler dann gemeinsam mit ihren Tutoren Steinrücke und Grafe und mit ihren Eltern, die zur Unterstützung dabei waren, noch weiter.
Vom 26. bis 29. März präsentieren Tobias Herrmann und Christian Lehmgrübner ihr Projekt dann noch einmal in Leverkusen. Dort findet die nächste Runde auf Landesebene statt, bei der das Dabei-Sein zwar im Vordergrund stehen wird, aber ein weiterer Erfolg möglich ist.
Marcel Esser, der sich der Effizienzerhöhung durch Energierückgewinnung aus Abwärme von Pkw-Motoren beschäftigt hat, erhielt einen 2. Preis. Zudem erkannte die Jugendjury ihm den Jugendpreis zu:
„Durch eine schlüssige Präsentation seines Projektes überzeugte Marcel uns, dass in Zeiten von immensen Energiekosten die Abwärme eines Motors teilweise rückführbar ist und damit für andere elektrische Vorgänge wieder verwendbar sein könnte.“
Die Jury lobt: „Auch wenn seine gute Idee in naher Zukunft noch nicht umsetzbar erscheint, zeigt Marcel hohes Fachwissen und setzt sich hervorragend mit dem Thema auseinander.“ Sie zeichnet damit den guten Vortrag und die Begeisterung für das Thema aus.
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