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Auch Hirschberg hat Probleme

26.09.2012 | 15:11 Uhr
Auch Hirschberg hat Probleme
Der Schulbus (hier ein Archivbild) ist für die Grundschüler zu voll, beklagt die CDU Hirschberg.Foto: Jan Potente/ADAC

Hirschberg/Warstein.   Nicht nur an der Mescheder Landstraße gibt es Probleme mit dem Schulbus. Auch die Hirschberger fordern Zusagen für die jungen Fahrschüler ein.

Die Änderung bei der Zahl der Bus-Schüler und des Fahrplanes zum Schuljahresbeginn, bedingt durch die Veränderung der Schullandschaft, führen nicht nur an der Mescheder Landstraße zu Problemen. Auch die Hirschberger beklagen sich über die neue Situation: Da die Grundschule geschlossen wurde, sind nun alle Mädchen und Jungen Fahrschüler.

In einem Antrag der CDU Hirschberg an den Rat der Stadt Warstein fordert diese, „den nicht vertretbaren Zustand“ kurzfristig abzustellen. Christina Hoppe, Geschäftsführerin der Ortsunion verweist auf den Umstand seit Schuljahresbeginn, durch den alle Schüler inklusive der „i-Männchen“ die Liobaschule in Warstein besuchen: „Die Grundschüler werden morgens zusammen mit allen anderen schulpflichtigen Jugendlichen in einem Bus befördert – bei rund 40 Sitzplätzen wird der Rest der Schüler regelrecht eingepfercht, die Schulanfänger müssen zum Teil die komplette Strecke bis zur Schule im Bus stehen.“

Auch fünfjähriger Schulanfänger

Hoppe: „Es ist sechsjährigen Kindern, ein Schulanfänger ist sogar erst fünf Jahre alt, nicht zuzumuten, stehend auf engsten Raum im Bus befördert zu werden. Gerade jetzt im ersten Jahr nach der Aufgabe des Schulstandortes in Hirschberg werden die Klassen 1 bis 4 direkt ins kalte Wasser geschmissen und müssen sich mit einer neuen Situation zurechtfinden. Sie werden aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und haben sicher schon genug auf sich zu nehmen. Es ist untragbar, sie weiterhin zusätzlich den oben genannten Beförderungsbedingungen auszusetzen.“

Zusicherung des Bürgermeisters

In der Begründung des Antrags heißt es weiter: „Wir erinnern Manfred Gödde an die Bürgerversammlung in der Hirschberger Schützenhalle im Mai diesen Jahres, auf der er den Hirschberger Eltern versicherte, das bei einer Schließung der Grundschule ein separater Bus für die Beförderung eingesetzt würde – dieses Versprechen des Bürgermeisters wurde nicht in die Tat umgesetzt.“

Die CDU-Ortsunion fordert daher, dass die Zusage des Bürgermeisters auch eingehalten wird und künftig ein zusätzlicher Bus für die Hirschberger Grundschüler eingesetzt wird.

Für die Schüler an der Mescheder Landstraße soll im Oktober nach einer Lösung gesucht werden, damit die Betroffenen mittags mit dem Bus nach Hause kommen können.

Manfred Böckmann



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