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Viel zu kurz

Abreisetag beim „Urlaub ohne Koffer“

14.07.2011 | 17:36 Uhr
Abreisetag beim „Urlaub ohne Koffer“
Urlaub ohne Koffer: Uroma Edith Müller und Leona

Allagen/Niederbergheim.„Als viel zu kurz“ empfanden die 15 Teilnehmer ihre Urlaubswoche ohne Koffer im Pfarrheim in Allagen, die von der Caritaskonferenz Allagen/Niederbergheim zum zweiten Mal in Folge durchgeführt wurde.

„Wir würden gerne noch eine weitere Woche Urlaub machen,“ bringt eine der Teilnehmerinnen auf den Punkt, was alle denken. Die Geselligkeit, der Gesang musikalisch begleitet von Reinhold Schröder, die Ausflüge, die Aktionen und Vorträge, alles hat den 14 Damen und dem einen Herren „sehr gut gefallen“. Fröhlich sitzen die Herrschaften am letzten Morgen im Kreis beieinander, unterhalten sich, lachen über Anekdoten und Witzchen und warten auf die Kinder des katholischen Kindergarten Allagen.

Wehmut

Heute ist der letzte Tag, es schwingt schon ein bisschen Wehmut mit, aber dennoch genießen sie „ ihre letzten schönen Stunden“. Auf die Frage, was denn am schönsten war, antworten alle wie auf Kommando: „Alles !“ und das meinen sie auch so.

Begeistert berichten sie von dem Ausflug in den Wald, der Schifffahrt auf dem Möhnesee, dem „Waldkaffee“ wo sie alle gemeinsam im Wald Kaffee und Kuchen bekamen und Volkslieder gesungen haben, aber am meisten hat sie der liebevolle Umgang, den sie durch die vielen Helfer der Caritaskonferenz erfahren haben, fasziniert.

Täglich hat zu diesem Wohlfühlprogramm Resi Gerke beigetragen - die gelernte Altenpflegerin war von morgens bis abends für die Urlauber da. Sie war Ansprechpartnerin und überall da, wo sie gebraucht wurde.

Gemeinsam mit Rita Arens, die die Logistik der gesamten Woche übernommen hat, waren sie ein eingespieltes Team, welches von vielen weiteren Helferinnen und Helfern unterstützt wurde. „Es ist nicht selbstverständlich, dass das so reibungslos läuft, wir haben hier ein verlässliches, treues Team, so dass wir vom Vorstand im Hintergrund begleitend zur Seite stehen können.“ Mit diesen Worten bedankte sich Dorothee Schulte, die erste Vorsitzende, noch einmal beim letzten gemeinsamen Kaffeetrinken, nach der Andacht im Rosenkranzgarten, bei allen treuen Helfern.

Lachtränen

Arno Franke und Reinhold Schröder sorgten täglich mit Musik oder Denksportauf­gaben für viel Spaß und gute Laune bei den „Reisenden“, viele Frauen und ­Männer übernahmen Fahrdienste, spendeten Kuchen oder machten Küchendienst. Ein Puppenspieler und ­Franziska Ferber sorgten für Lachtränen in der Gruppe.

„ Wir hatten alle gemeinsam so viel Spaß, ob in der Küche oder bei den Ausflügen. Jeden Tag kam ich gut gelaunt nach Hause. Der Dank geht von uns als Team an alle Teilnehmer, euer Strahlen morgens motiviert uns“, resümierte Dorothee Schulte. „Die Woche und das positive Fazit ist ein Aushängeschild für die Arbeit der Caritaskonferenz“, so Schulte weiter. Die Vorsitzende wies darauf hin, dass es das Projekt „Urlaub ohne Koffer“ auch im nächsten Jahr wieder geben wird.

Im kommenden Herbst werden alle ­Teilnehmer diesen Jahres und alle Helfer ein gemeinsames Nachtreffen veranstalten

Elke Köhler

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