Finale bei Montgolfiade : Vorfreude auf 20. Spektakel

Warstein. Die 19. Warsteiner Montgolfiade erlebte ein verregntes Finale, war aber ansonsten erneut das erhoffte Spektakel.
Nach der Montgolfiade ist vor der Montgolfiade, denn hinter den Kulissen laufen schon die ersten Vorbereitungen für die 20. Neuauflage des beliebten Spektakels.
Schlechtes Wetter
Das Ende erinnerte an den Anfang: Das schlechte Wetter durchkreuzte das Programm und sorgte am Sonntag dafür, dass die Ballone am Boden bleiben mussten. Doch abgesehen von der negativen Witterung war auch die 19. Warsteiner Montgolfiade wieder ein Fest für die Sinne, von dem sich geschätzte 200 000 Besucher haben anstecken lassen.
Einzigartig
Besonders die abendlichen Starts, speziell in der vergangenen Woche, waren dabei einmal mehr echte Besuchermagnete. Das gelungene Rahmenprogramm und die Highlights Nightglow und Lasershow sowie die prächtigen Feuerwerke rundeten die Veranstaltung ab.
Lange Reise
Schon jetzt darf man sich also auf das kommende Jahr freuen, wenn wieder bis 200 Ballone als bunte Farbtupfer am Himmelszelt für eine einzigartige Optik sorgen. Beim Long Distance Wettbewerb war es bis zum letzten Meter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 41 Teams waren dabei gegeneinander angetreten und alle hatten das gleiche Ziel: mit dem Luftgefährt in einer vorgegebenen Zeit so weit wie möglich zu fahren.
Knappe Entscheidung
Rund 60 Kilometer trieb es die Heißluftballone. Knapp die Nase vorn hatte das Team um Pilot Dirk Oesinghaus aus Attendorn mit 56,67 Kilometern, dicht gefolgt von Hans-Peter Seibold aus Plüderhausen in Baden-Württemberg mit 54,28 Kilometern. Dieser schaffte seine Platzierung sogar mit seinem großen 18er Ballonkorb. Auf Platz 3 kam Ortwin Hillenhütter aus Wiehl mit 54,03 Kilometern Entfernung. Alle erfolgreichen Piloten versicherten, dass sie auch im kommenden Jahr wieder mitfahren werden.














