Warten auf den Geldsegen

Zweite Bürgeranhörung zur neuen Freizeitanlage Westerholt auf dem Gelände des Sportplatzes Westerholt an an der Kuhstraße. Foto: Dagmar Hojtzyk, 100215
Zweite Bürgeranhörung zur neuen Freizeitanlage Westerholt auf dem Gelände des Sportplatzes Westerholt an an der Kuhstraße. Foto: Dagmar Hojtzyk, 100215
Foto: MHBauer
Was wir bereits wissen
Die Pläne für die Freizeitanlage in der Kuhstraße in Westerholt gehen am Freitag zur Bezirksregierung nach Münster. Drei Millionen Euro soll der Umbau von einer reinen Sportanlage zur Freizeitanlage kosten.Lob von Bürgern. Erste positive Signale kommen aus Münster

Herten..  Am Freitag werden die Pläne für die neue Freizeitanlage an der Kuhstraße in Westerholt bei der Bezirksregierung Münster abgegeben. Drei Millionen Euro soll der Umbau von einer reinen Sportanlage zur Freizeitanlage kosten. Die Stadt hofft auf einen 80-prozentigen Zuschuss vom Land. In der zweiten Bürgerversammlung am Montag sagte Peter Brautmeier, Fachbereichsleiter Wirtschaft und Arbeit der Stadt Herten: „Wir haben schon positive Signale aus Münster bekommen.“

Bürgeranregungen für die Ausstattung der neuen Freizeitanlage sind bereits im November zusammengetragen worden. Für die Umsetzung in den konkreten Plan gab es am Montag nun Lob von Bürgern. „Die Ideen finden sich zu hundert Prozent im Plan wieder“, hieß es zum Beispiel. Oder: Es gab schon echte Vorfreude auf ein Gelände, das viele unterschiedliche Sport- und Freizeitinteressen berücksichtigt.

550 Mitglieder

Wie berichtet, sollte die alte Sportanlage Westerholt, auf der bisher in erster Linie die beiden Fußballvereine SV Westerholt und Türkiyem Herten mit zusammen rund 550 Mitgliedern zu Hause sind, umgebaut werden. Ein Kunstrasenplatz, neue Umkleiden und Sanitärbereiche wären nötig geworden. 2,2 Mio. Euro hätte das gekostet, Zuschüsse wären dafür nicht zu bekommen gewesen, hieß es aus der Stadtverwaltung, die dieses Geld selbst bekanntlich nicht aufbringen kann.

Der Umbau der Sportanlage in eine Freizeitanlage mit Öffnung für alle Bürger schafft nun die Möglichkeit Fördergelder zu erhalten, bereits genannte 80 Prozent. Für Peter Brautmeier eine einfache Gleichung: 3 Mio. Umbaukosten für die Freizeitanlage mit 80-prozentiger Förderung oder 2,2 Mio. für einen neuen Kunstrasenplatz und neue Umkleiden ohne Förderung.

Platzsperre während Spielen

Themen, um die es am Montag ging, waren zum Beispiel: Der Platz, der normalerweise kostenlos zu nutzen ist, müsse für die Dauer von Fußballspielen gesperrt werden können, damit die Vereine Eintritt nehmen können. Eine Lösung für die Reinigung der öffentlichen Toiletten muss gefunden werden. Fahrradabstellplätze wurden angeregt, ebenso Hinweistafeln für die Benutzung der Fitnessgeräte. Peter Brautmeier sagte Feinabstimmungen zu. Dazu sei es jetzt noch zu früh. Er rechnet mit dem Baubeginn nicht vor 2016 und der Fertigstellung der Anlage im Verlauf des Jahres 2017.