Suche nach dem Inklusionskonzept

Bei der Umsetzung des Inklusions-Themas stehen schon ab Sommer 2015 in den Schulen neue Herausforderungen ins Haus.

Oer-erkenschwick.. Insgesamt 38 Kinder mit Förderbedarf werden 2015/2016 die Paul-Gerhardt-Hauptschule (PGS) besuchen. Zudem werden nach aktuellem Stand elf Kinder für das gemeinsame Lernen am Gymnasium oder an der Realschule unterrichtet.

"Der Schulaufsicht liegt bereits ein unserer Auffassung nach sinnvoller Lösungsvorschlag vor, wie die Kinder auf die Einrichtungen zu verteilen sind", meinte gestern PGS-Rektor Volkmar Schäpers. An der inzwischen einzigen Hauptschule in der Stimbergstadt wird das Gemeinsame Lernen (GL) bereits praktiziert - aktuell mit 32 Kindern mit Förderbedarf. Realschule und Gymnasium werden sich jetzt ebenfalls verstärkt dem Thema stellen.

Dabei befindet sich die Umsetzung von Inklusion allerdings in vielen Bereichen noch in der Anfangsphase. In dieser Woche tagte zum zweiten Mal ein Unterausschuss mit Vertretern aller Ratsfraktionen und der Stadtverwaltung. "Mitte Februar kommt es zu einer nächsten Runde mit allen Schulleitern", sagt Schulausschuss-Vorsitzender Ulrich Falk (SPD).

Eines der Hauptthemen für den Unterausschuss ist die Antwort auf die Frage, was mit der Friedrich-Fröbel-Schule geschieht. Bislang ist vorgesehen, die Fördereinrichtung mit den Schwerpunkten Lernen und Sprache frühestens 2017/2018 zu schließen.