Prof. Wambach verlagert Praxis nach Recklinghausen

Der renommierte Hertener Internist, Kardiologe und Nephrologe Prof. Dr. Gerhard Wambach (66) schließt am 31. Dezember eine Privatpraxis im St.-Elisabeth-Hospital. Mit Beginn des neuen Jahres setzt er seine Tätigkeit in Recklinghausen fort.

Herten.. Im September 2013 ging Wambach nach 21 Jahren als Chefarzt der Inneren Abteilung des St.-Elisabeth-Hospitals in den Ruhestand. Das Krankenhaus bot ihm an, er könne seine Patienten vor Ort in einer ambulanten Privatpraxis weiterhin betreuen. "Wir freuen uns, dass Sie unserem Haus verbunden bleiben", sagte Geschäftsführer Norbert Köster damals. Seither behandelte Wambach an zwei Vormittagen pro Woche je acht bis zehn Patienten.

Wie er auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, habe sich jedoch das Hertener Praxisnetz (HEP), der Berufsverband der Hertener Ärzte, sehr deutlich gegen die Privatpraxis im St.-Elisabeth-Hospital ausgesprochen. Die Klinikleitung habe daraufhin den Vertrag gekündigt. Wambach: "Ich bedauere diese Entscheidung sehr."

Er praktiziert künftig in der Praxisgemeinschaft Steintor in Recklinghausen (Steinstr. 13, Tel. 0 23 61 / 2 13 17). Dort sind bereits Dr. Jan Pohle und Dr. Franz Surmann tätig.

Wambachs bisheriger Partner in der Hertener Privatpraxis, Dr. Rudolf Rezori, geht ganz in den Ruhestand.
Die Vorsitzenden des HEP und die Krankenhaus-Leitung waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.