Kupfer für die Türmchen

An der St.-Martinus-Kirche in Westerholt haben Handwerker damit begonnen, die beiden Türmchen mit Kupfer zu verkleiden. Im September 2014 waren vom rechten der beiden Türmchen hoch über dem Hauptportal Steinbrocken zu Boden gestürzt. Solche Schäden sollen für die Zukunft verhindert werden.

Herten.. Der Großteil der von 1901 bis 1903 erbauten Kirche war in den Jahren 2008 und 2009 für rund zwei Millionen Euro aufwendig saniert worden: neue Steine, neue Fugen, neues Dach... Damit sollte die Restaurierung eigentlich abgeschlossen sein.

Doch vor fünf Monaten bröckelte plötzlich das rechte Türmchen. Eine Fachfirma fand heraus, dass es aus den höher gelegenen Wasserspeiern ständig direkt auf die Türmchen regnet. Deren Dächer bestehen nur aus Tuffstein, ohne eine andere Abdeckung. Das Wasser spülte die Fugen im Laufe der Zeit so stark aus, dass sich irgendwann Steinbrocken lösten.

Die Fugen sind inzwischen saniert. Nun werden die Dächer der Türmchen erst mit einer Tragkonstruktion aus Holz und dann mit Kupfer bedeckt. Dadurch soll der Tuffstein vor weiteren Wasserschäden bewahrt werden.