insel-Kabarett frotzelt auch über Zechenschließung

Warum nicht auch mal über ein ernstes Thema frotzeln? Die Stilllegung der Zeche Auguste Victoria zum Jahresende ist Thema im neuen Programm des insel-Kabaretts. Am 30. Januar ist Premiere. Glück ab die machen dicht, wir nicht, lautet der Titel der neuen Sketch-Parade.

Marl.. Derzeit geben die Kabarettisten ihrem aktuellen Programm noch den letzten Schliff. Doch soviel verraten sie schon: Russische Gäste im insel-Caf werden ebenso zu erleben sein wie Facebook-Partys in Kirchen und eine spezielle Form der Diskretion beim Friseur. Die Besucher erfahren, welche Probleme Jugendliche mit Erwachsenen, Polizisten mit Demonstranten und Lehrer mit ihren Schulen haben. Die "Golden Girls" kommen vor, selbst der selige Literatur-Papst Marcel Reich-Ranicki kehrt posthum auf die Erde zurück.

Auch die Bundespolitik erfährt eine Marler Würdigung, wenn es etwa um die Pkw-Maut geht oder um Pegida-Demonstrationen. Selbst den Ukraine-Konflikt, Politiker-Raffgier und das Freihandelsabkommen mit den USA behandeln die Kabarettisten auf ihre Weise. Ihr fiktives"Radio Marl" kümmert sich einmal mehr um die lokalen Probleme.

Fünfmal tritt das insel-Kabarett auf. Alle Aufführungen finden im insel-Saal statt. Zu den Samstagsaufführungen öffnet auch das insel-Caf und bietet vor den Vorstellungen Kaffee und Kuchen an.
Karten gibt es für 6,60 € (ermäßigt 4,40 €) im i-Punkt (Marler Stern, obere Ladenstraße). Die Aufführungen nach der Premiere (30. Januar, 20 Uhr): samstags (31. Januar, 7. und 14. Februar, jeweils um 17 Uhr) sowie am Freitag, 6. Februar, um 20 Uhr.