Initiative sucht Mitstreiter

"Anti-Rost-Initiative ist ihr Name, aber Rost ansetzen will niemand. Anti Rost will helfen. Senioren für Senioren ist die Devise. Es geht um Kleinstreparaturen, um Arbeiten, die zu gering sind für einen echten Handwerker, die jemand aber trotzdem nicht allein bewältigen kann

Herten.. Wer im aktiven Seniorenalter und handwerklich geschickt ist, kann sich dem Ehrenamtlichen-Kreis anschließen. Am Mittwoch, 22. April, sind alle Interessierten um 17 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins Pfarrzentrum St. Martinus Westerholt eingeladen.

Gleich mehrere Menschen tragen sich seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, die "Anti-Rost-Initiative" für ganz Herten auf die Beine zu stellen. Einer von ihnen ist Wilfried Niewöhner. Der 65-Jährige war Deutsch- und Erdkundelehrer an der Städtischen Realschule und ist begeisterter Hobbyhandwerker in allen Haushaltsbereichen.
Gemeinsam mit der Westerholter Pastoralreferentin Marlies Hugenroth und einigen Gleichgesinnten soll nun eine feste Gruppe an den Start gehen, wie es sie in anderen Städten unter gleichem Namen bereits gibt. Zum Beispiel wollen die Hertener ganz konkret von den Erfahrungen der Halterner AntiRost-Gruppe profitieren.
Gesucht werden handwerklich begabte Menschen in den Bereichen Elektro, Holz und Sanitär. Mit einem Dauereinsatz oder zeitlicher Überforderung sei aber für niemanden zu rechnen, wird versprochen. Mit der Hilfe wendet man sich an ältere Mitbürger, die alleinstehend oder krank sind oder auch an alleinerziehende Mütter, die Hilfe brauchen.

Beispiele für die Hilfestellung können sein: Wechseln der Glühbirne, Dichtung beim tropfenden Wasserhahn wechseln, Bilder oder Lampen aufhängen, Schrankscharniere festziehen, wackelige Tische wieder ins Lot bringen und etliches mehr. Deutlich macht Wilfried Niewöhner, dass keine Arbeit übernommen wird, die in die Hände von Fachleuten gehört. Auch zum Angebot des Repair-Cafs der Diakonie gäbe es keine Konkurrenz.