Hilfe am Ende des Lebens

Schwerstkranken zu helfen, in Würde zu sterben, das hat sich das Palliativnetz Ostvest auf die Fahnen geschrieben. Um über Angebote zu informieren, lädt das Palliativnetz am Samstag, 25. April, 14 bis 16.30 Uhr, zum 3. Palliativtag ins Matthias-Claudius-Zentrum, Halluinstr. 26, ein.

Oer-erkenschwick.. Viele Schwerstkranke möchten ihre letzte Lebensphase in gewohnter Umgebung verbringen. "Die Strukturen sind vorhanden. Wir möchten Betroffenen zeigen, welche Möglichkeiten sie in Anspruch nehmen können", erklärt Dr. Ralf Anders.

Das Palliativnetz arbeitet daran, die Situation unheilbar kranker Menschen im Ostvest zu verbessern. Zum Beispiel mit einer Hotline, an der es 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche schnelle Hilfe gibt, oder dem Angebot von Nachtwachen. Dr. Lutz Uflacker: "Mit dem Palliativtag sehen wir die Möglichkeit, viele wichtige Informationen gebündelt an die Bürger bringen zu können."

So stellen sich nicht nur viele Institutionen vor, auch Vorträge gehören zum Programm. Außerdem sorgt der Chor "I Dolci" für Kurzweil und es werden Kaffee und Kuchen angeboten.
Die Vortäge im Überblick:
- 14.20 Uhr:
Dr. Lutz Uflacker: Palliativmedizin - Was ist das?
Dr. Ralf Anders: Als Palliativpatient zu Hause - Wer hilft mir?
- 15.30 Uhr:
Ursula Deiting-Pohl: Möglichkeiten der Palliativpflege zu Hause
Pfarrer Andreas Wuttke: Begleitung von Kranken und ihren Angehörigen am Ende des Lebens
- 16.10 Uhr:
Gaby Frodl: Leben im Hospiz - Ein Film über das Elisabeth-Hospiz

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