Fly & Race Marl 2010 auf dem Flugplatz Loemühle

Schnelle Wagen und Flugzeuge: v.l.: Guido Schuchert, Mark Grulich und Horst Naroska. Foto: Lutz von Staegmann / WAZ FotoPool
Schnelle Wagen und Flugzeuge: v.l.: Guido Schuchert, Mark Grulich und Horst Naroska. Foto: Lutz von Staegmann / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool

Marl.. Am Flugplatz Loemühle hofft man vor allem auf gutes Wetter. Am Sonntag, 5. September, findet dort von 10 bis 22 Uhr der Tag der offenen Tür statt, kombiniert mit der „Fly & Race Marl 2010“. Alles auch für den guten Zweck – bei freiem Eintritt.

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Die Bawa Verkehrssicherungs GmbH war bereits am Mittwochmorgen in der Nachbarschaft des Verkehrslandeplatzes auf der Bockholter Straße aktiv, um gar keine Zweifel aufkommen zu lassen: Ein absolutes Halteverbot gilt am Veranstaltungstag schon ab 7 Uhr auf den Seitenstreifen. „Es wird aber genügend Parkflächen geben, die auch ausgewiesen sein werden“, sagt Mark Grulich. Er ist einer der Flugplatz-Gesellschafter und maßgeblich an der Organisation des Tages beteiligt.

Das Programm ist so bunt wie vielfältig: Die Tore der Hangars stehen auf Loemühle den Besuchern am Sonntag offen. Die Gäste können sich die am Boden stehenden Flieger aus der Nähe anschauen, bis ca. 16 Uhr läuft auch der reguläre Flugbetrieb weiter. Doch nicht nur die alltäglichen Bilder werden sich bieten. Ziellandeübungen werde es geben, schildert Grulich. In einer Höhe von gut 600 Metern über dem Flugplatz werde dazu der Motor des jeweiligen Flugzeuges ausgestellt. Die Maschine müsse dann in einem ganz bestimmten Sektor auf der Landebahn aufgesetzt werden.

Parallel warten einige attraktive Angebote auf Jung und Alt. Eine Kartbahn für alle oder Motorcross für Kids, beispielsweise. Eine Band trifft den richtigen Ton, Imbissstände sorgen für die entsprechende Verpflegung.

Ab 16 Uhr wird aus „Fly“ dann „Race“. Es dominieren für gut drei Stunden die ganz flotten Flitzer auf vier Rädern das Geschehen auf der Start- und Landebahn; die Parade der Autos kann übrigens den ganzen Tag lang abgenommen werden.

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Dieser Teil des Programms beginnt mit einer Fiat-500-Präsentation. Mit dabei sind Hot Rods, mit dabei sind circa 70 bis 80 amerikanische Auto-Modelle, deren Fahrer über die Voerder US-Car Community „dr-mustang“ organisiert sind. „Ein Teil unserer Autos wird auch Beschleunigungsrennen durchführen“, erzählt Michael Fricke, Geschäftsführer der mit dr-mustang verbandelten „coolcars GmbH“. Über 13 000 Mitglieder weltweit würde es mittlerweile geben, sagt er, die über die Internet-Seite dr-mustang.com Kontakte halten.

Spektakulär kann für mutige Besucher dies werden: Taxifahrten im Rennwagen. Zwei Runden kosten 5 Euro, der Erlös ist für den guten Zweck bestimmt. Ein Porsche-Cup-Bolide ist dabei. Und Tourenrennwagen, die die Rundstrecken-Challenge-Nürburgring bestreiten. „Da bekommt man ein anderes Fahrgefühl vermittelt“, weiß Mitorganisator Horst Naroska, ein Marler Kfz-Meister und Rennfahrer.

Grulich und Naroska, dieses Duo ist es auch, das das „Fly & Race“-Programm für die Zukunft feintunen und ausbauen möchte. Immer in Verbindung mit dem Tag der offenen Tür des Flugplatzes.