Ferienaktion führt 13 Kinder in die Haard

Insgesamt 13 Kinder machen mit bei der Aktion Ferien im Wald von Schulsozialarbeiterin Angelika Bronner und RVR-Försterin Manuela Arens. Ob die Aktion wieder stattfindet, ist unklar. Denn die Sozialarbeit an den Grundschulen ist nur bis Ende 2014 finanziert.

Oer-erkenschwick.. "Dabei ist auch diese Aktion bei den Kindern sehr beliebt. Gerne würde ich sie auch in den nächsten Jahren durchführen. Doch noch ist nicht klar, wie es finanziert werden könnte", erzählt Angelika Bronner. Denn für die diesjährige Aktion stammen die Gelder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.
Rückblick: 2012 treten drei Schulsozialarbeiter in den fünf städtischen Grundschulen ihren Dienst an. 2,5 Planstellen - finanziert vom Bund über das "Bildungs-und Teilhabepaket" (BuT).

Doch von diesen Problemen bekommen natürlich die 13 Jungen und Mädchen, die bei "Ferien im Wald" mitmachen, natürlich nichts mit. Sie genießen die Woche in der Natur. "Die meisten haben ein gutes Grundwissen. Aber man merkt, wie die Kinder es genießen, sich frei zu bewegen. Und sie entdecken so viel", weiß Försterin Manuela Arens.

Einer der Höhepunkte der Woche ist der Besuch bei Hilgo Kuiper an seinem ganz besonderen Arbeitsplatz. "Das ist ja eine riesige Maschine", ruft Julien (7). Leuchtend rot arbeitet sich der "Harvester" (eine Baumerntemaschine), in dessen Führerhaus Hilgo Kuiper sitzt, durch den Kiefernwald. Und dann sind die Nachwuchs-Förster selbst an der Reihe. In zweier Teams klettern sie in das Führerhaus zu Hilgo Kuiper.

Dabei haben die Kinder schon viel Spannendes erlebt. Sie haben etwas über Brandschutz im Wald erfahren, haben gelernt Bäume, Pflanzen und Tiere des Waldes zu unterscheiden, haben ein Waldbuch angelegt.
Mit frischgeschnittenen Baumscheiben im Gepäck müssen die Kinder nun aber schnell weiter. Es geht Richtung Dachsberg. Hier wartet ein weiterer Höhepunkt der Ferienaktion. Am dortigen Meilerplatz lernen die Kinder wie Holzkohle produziert wird.