Fachleute warnen vor übermäßigem Alkoholkonsum

Die Karnevalsession erreicht am kommenden Montag wieder ihren Höhepunkt. Die Stadt rechnet auch dieses Jahr wieder mit zahlreichen betrunkenen Jugendlichen und appelliert an die Verantwortung der Erwachsenen, das Jugendschutzgesetz einzuhalten.

Recklinghausen.. Petra Heinig vom Kinder- und Jugendschutz der Stadt Recklinghausen weist auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hin und appelliert insbesondere an Eltern, Gastronomen und Einzelhändler, diese einzuhalten. "Die Gefahren sind nicht zu unterschätzen", warnt Petra Heinig vom Kinder- und Jugendschutz. "Jugendlichen fehlt ein Enzym zum Alkoholabbau. Der Alkohol wird daher nur sehr langsam abgebaut. Schon geringe Mengen können Vergiftungserscheinungen hervorrufen und in der Folge zu Bewusstlosigkeit oder sogar zum Tod führen." Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sind eindeutig: Alkohol darf nicht an unter 16-Jährige und Spirituosen sowie branntweinhaltige Getränke dürfen erst an über 18-Jährige verkauft werden. Alkoholisierte Kinder und Jugendliche, werden in die Grundschule an der Hohenzollernstraße gebracht und von Mitarbeitern des Jugendamtes betreut. Vorsorglich baut der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Hof der Alten Feuerwache am Herzogswall wieder ein Behandlungszelt auf. Erstmalig in diesem Jahr betreuen auch dort zwei Mitarbeiter des Jugendamts die Jugendlichen bis zur Abholung durch die Eltern. Die Polizei wird ebenfalls vor Ort sein.

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