Ein Stadtverband statt vieler Ortsvereine

Zum 1. Januar werden die traditionellen Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in Marl aufgelöst. Die AWO Hamm, Hüls, Drewer und Brassert im Marler Stadtverband auf. Die Mitglieder werden von der Neuorganisation aber wenig spüren.

Marl.. Treffpunkte, Ansprechpartner und Angebote bleiben, betont der der AWO-Vorsitzende Jens Vogel . Die Zusammenführung der Ortsvereine sei aber notwendig gewesen. "Wir werden immer weniger - und die werden immer älter."
Mit der Neuorganisation könne man die Leitungsstrukturen straffen. Statt vier Vorsitzender bräuchte man dann nur noch einen, das gleiche gelte auch für die Posten des Schriftführers und Kassierers. In Zukunft soll auch nur noch eine zentrale Jubilarehrung stattfinden.
Rund 480 Mitglieder zählt die AWO in Marl. Für sie bleibt es bei den gewohnten Angeboten: Die Hülser Mitglieder treffen sich weiterhin im Julie-Kolb-Seniorenzentrum am Lipper Weg, die Brasserter und Dreweraner in der Geschäftsstelle an der Rappaportstraße 8 und die Hammer im Ernst-Reuter-Haus.
Von den Veränderungen nicht berührt ist auch der Fahrdienst. Vogel: "Mit diesem Angebot können wir viele unserer Senioren am normalen Alltagsleben teilhaben lassen."
Ziel sei es auch, jüngere Mitglieder in die Arbeit einzubinden, so Jens Vogel weiter. Überhaupt wäre es schön, wenn die Mitgliederzahl in der nächsten Zeit wieder aufgestockt werden könnte. Jens Vogel: "Der Mindest-Beitrag kostet 2,50 Euro pro Monat".Anfragen nimmt der Stadtverbandsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Jens Vogel unter ( 0172/9366862 entgegen.