Ein Fitnesspark soll am Waldrand in Herten entstehen

Die Umkleidekabinen auf dem Westerholter Sportplatz sollen abgerissen werden.
Die Umkleidekabinen auf dem Westerholter Sportplatz sollen abgerissen werden.
Foto: MHBauer
Was wir bereits wissen
Stadt will die Sportanlage in Westerholt zwischen Kuhstraße und Westerholter Wald 2016 für drei Millionen Euro mit Geld vom Land umbauen. 80 Prozent könnten als Zuschuss in die Kasse fließen. Bieten soll sie das Einiges: eine Bogenschießanlage, eine Boulderwand, ein Spielfeld für Beach-Sport ...

Herten..  Eine komplette Sportanlage für eine breite Freizeitnutzung umzubauen und für alle Generationen zu öffnen, findet Heike Dignaß „großartig“. Der SPD-Sprecherin im Bezirksausschuss für Westerholt und Bertlich wurde von keiner Seite widersprochen. Was an der traditionsreichen Anlage zwischen Kuhstraße und Westerholter Wald geplant ist, ist bisher einmalig in Herten. Am 9. Februar findet zu dem Thema eine zweite öffentliche Bürgerversammlung statt.

Die Stadt erhofft sich durch die Neuausrichtung Geld vom Land. Drei Millionen soll der Gesamtumbau kosten. 80 Prozent davon könnten als Zuschuss in die Stadtkasse fließen. Bis Mitte Februar müssen die Antragsunterlagen der Bezirksregierung vorliegen.

Arbeiten werden ausgeschrieben

Sobald das Geld bewilligt ist, kann die Stadt die Arbeiten ausschreiben. Mit dem Arbeitsbeginn sei 2016 zu rechnen. Die neue Anlage soll im gleichen Jahr fertig werden, sagt Peter Brautmeier, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft und Arbeit.

Ob Sommer oder Winter: Wer sich fit halten will, fände auf der umgestalteten Anlage ganzjährig gute Bedingungen. Dignaß: „Das wird ganz eine tolle Attraktion.“

Und so könnte es nach der Umgestaltung aussehen: Unterschiedliche Sportinteressen werden angesprochen durch einen Fitnessstandort, eine Bogenschießanlage, eine Boulderwand, ein Kleinspielfeld für Beach-Sport und einen Niedrigseilgarten, in dem man auch Slacklines anbringen kann (die Slackline ist eine schlaffe Leine, auf der man balancieren kann).

Sitz- und Picknick-Ecke

Mehrere Boulebahnen sollen auf dem Gelände verteilt werden, eine Trainingstreppe ist geplant. Sogar an eine Sitz- und Picknick-Ecke ist gedacht und an einen Sonnensitz ebenfalls.

Der Tennenplatz bleibt. Der zweite Tennenplatz wird zum Kunstrasenplatz. Die alte Laufbahn verschwindet. Stattdessen wird die Anlage mit einer 1200 Meter langen Laufbahn eingefasst, die beleuchtet ist. Neu hinzu kommt eine 100 Meter lange Laufbahn mit Sprungkasten für den Schulsport, ebenso eine lange Rutsche. Die Rückbaumaßnahmen werden damit begründet, dass es in Bertlich und Disteln zwei gut ausgebaute Leichtathletik-Standorte gibt.

Hausmeisterhaus wir abgerissen

Das alte Hausmeisterhaus wird ersatzlos abgerissen, dafür der Eingangsbereich neu gestaltet. Die Umkleiden werden neu gebaut. Vom Parkplatz der Freizeit- und Begegnungsstätte Westerholt aus soll es einen zweiten Eingang geben.