Ehefrau schwebt nach Schießerei in Recklinghausen weiter in Lebensgefahr

Schüsse in einem Haus an der Weserstraße sorgten für einen Großeinsatz der Polizei. Die 47-jährige Frau, die von ihrem Ehemann mit Schüssen in den Oberkörper schwer verletzt wurde, schwebt weiter in Lebensgefahr.
Schüsse in einem Haus an der Weserstraße sorgten für einen Großeinsatz der Polizei. Die 47-jährige Frau, die von ihrem Ehemann mit Schüssen in den Oberkörper schwer verletzt wurde, schwebt weiter in Lebensgefahr.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Während die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft andauern, schwebt das Opfer einer Schießerei in Recklinghausen vom Wochenende weiter in Lebensgefahr. Auch der Täter, der getrennt lebende Ehemann, liegt noch im Krankenhaus. Das Haus des Paars in Hillerheide wurde beschlagnahmt.

Recklinghausen.. Die Frau, die am Samstag in der einst gemeinsamen Wohnung an der Weserstraße von ihrem Ehemann mit Schüssen in den Oberkörper schwer verletzt wurde, schwebt weiter in akuter Lebensgefahr. „Ihr Zustand ist nach wie vor kritisch“, so Georg Stenzel, Leiter der Mordkommission, am Dienstag, die 47-Jährige wurde bereits mehrfach operiert.

Am Tag vor der Tat hatte die Polizei versucht, im Rahmen einer Gefährdungsansprache Kontakt zu dem Ehemann aufzunehmen, den 51-Jährigen in der Wohnung aber nicht angetroffen und auch deshalb die Frau tags darauf zum Haus begleitet. Der Schütze, der nach seiner unvermittelten Tat mit Schüssen ins Bein von der Polizei außer Gefecht gesetzt werden konnte, liegt derzeit in einem Justizvollzugskrankenhaus, das Haus in Hillerheide wurde polizeilich beschlagnahmt.