Dreiecksplatz wird doch umgestaltet

Lange wurde im Vorfeld gerungen, am Mittwoch, 4. Februar, nun sollen die Mitglieder des Ausschusses für Verkehr, Feuerwehr und Tiefbau grünes Licht für die Umgestaltung des Dreiecksplatzes Reitzensteinstraße/Vockeradtstraße/Westerholter Weg geben.

Recklinghausen.. Die ursprünglichen Planungen der Stadt, die Kreuzung komplett umzubauen, um den Verkehr von der Reitzensteinstraße im rechten Winkel auf den Westerholter Weg treffen zu lassen, hatte im Westviertel einen Proteststurm ausgelöst. Die Anwohner wehrten sich gegen die geplante Zerschneidung des Platzes und den Wegfall von Parkplätzen.

Nun hat sich die Initiative "West macht Platz" mit der Stadt auf eine deutlich abgespeckte Variante verständigt. So soll rund um den Platz ein neuer Gehweg angelegt werden. Die Vockeradtstraße, die bereits durch Pfosten abgesperrt ist, wird durch einen Lückenschluss des Gehweges am Westerholter Weg endgültig und gut sichtbar abgebunden. An dieser Stelle sollen die aktuell noch auf dem Dreieck abgestellten Glascontainer platziert werden. Die Reitzensteinstraße soll mit einfachen baulichen Mitteln so verschwenkt werden, dass sich die Sichtbeziehungen in den Westerholter Weg verbessern. Auf beiden Seiten der Fahrbahn werden Schutzstreifen für Radler markiert, die Bushaltestelle vor dem griechischen Restaurant wandert in Richtung Amtsgericht vor die Bäckerei. Dadurch entstehen drei neue Parkplätze. Zwei neue Zebrastreifen auf der Reitzensteinstraße und dem Westerholter Weg sollen für mehr Sicherheit sorgen.

"Die Bauarbeiten sollen im April/Mai beginnen", sagt Sheila Patel von der Pressestelle im Rathaus auf RZ-Anfrage. Die Kosten werden von der Verwaltung mit rund 65.000 Euro kalkuliert. Nicht enthalten ist darin die Grüngestaltung des Dreiecks, die allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird.