DGB lädt zur Kundgebung ein

Das Motto Die Arbeit der Zukunft gestalten wir hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für den 1. Mai auf die Fahnen geschrieben. Am Grochtmann-Museum werden zum 125. Tag der Arbeit die Themen Minijobs, Leiharbeit und Rente in den Mittelpunkt gerückt.

Datteln.. Von 11 bis etwa 12 Uhr gibt es die obligatorischen Ansprachen zum Tag der Arbeit. Bürgermeister Andr Dora will ein Grußwort sprechen, nachdem Dattelns DGB-Vorsitzender Gökhan Tonguc die Kundgebung eröffnet hat.

Der Dattelner Gewerkschafter kritisiert, dass vielen Beschäftigten im Niedriglohnsektor -- bundesweit rund 7,5 Millionen Menschen - Arbeitsarmut droht. Lohnfortzahlung im Urlaubs- oder Krankheitsfall sei die Seltenheit. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) setzt sich für eine Reform der Minijobs ein.

Erste Verbesserungen über die Tarifarbeit seien beim Thema Leiharbeit erzielt, doch es dürfe "keine Beschäftigten zweiter Klasse geben", fordert Tonguc. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, lautet die Forderung.

Wenngleich mit dem neuen Rentenpaket "viel erreicht" sei, gelte es, auch hier noch nachzubessern. Die Rente müsse zum Leben reichen, dafür müsse das Niveau stimmen. Es könne nicht sein, dass Menschen im hohen Alter noch arbeiten müssten, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, sagt Tonguc.

Als Hauptredner wird am Freitag, 1. Mai, dann Bernd Dreisbusch, Geschäftsführer Ver.di Emscher-Lippe-Nord, erwartet.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wird es gemütlich: Die Gewerkschaften laden zum Familienfest. Fürs leibliche Wohl sorgt der Dattelner Bergmannsverein Bergmannsglück. Speisen und Getränke gibt es wie immer "zu zivilen Preisen", wie der DGB ankündigt. Informationen rund um das Thema Arbeit wird es in Hülle und Fülle geben und für die passende Musik zum Tag der Arbeit sorgt das Duo "Die Zwei".

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