Der Abrissbagger kommt im Mai

neuma-Geschäftsführer Christoph Thier ist guter Dinge: 2015 wird für die städtische Wohnungsgesellschaft ein ganz spannendes Jahr und beim für Mai geplanten Abriss der drei Hochhäuser an der Max-Reger-Straße läuft alles nach Plan. Zurzeit führt eine Fachfirma aus Dortmund rund um die Hochhäuser Bodenuntersuchungen durch.

Marl.. Auch die 55 Bäume, die in den nächsten Tagen gefällt und durch 67 neue ersetzt werden sollen, sind schon mit Kreuzen angezeichnet.

Insgesamt rund 16 Millionen Euro will die neuma an der Max-Reger-Straße ausgeben. Allein der Abriss der drei Hochhäuser, die aus den 1960er-Jahren stammen, kostet rund eine Million Euro. Die meisten der 138, zum 31. März gekündigten Wohnungen seien bereits leergezogen, sagt Christoph Thier im Gespräch mit unserer Zeitung.

Ersetzt werden sie durch neue moderne Neubauten nach dem Vorbild des nur wenige hundert Meter entfernten Siedlung am Ovelheider Weg. Vorgesehen sind neun einzelne Gebäude, die zur Hülsstraße hin dreigeschossig und im hinteren Bereich (zur Max-Reger-Straße hin) viergeschossig gebaut werden. Erschlossen wird die neue Siedlung (neudeutsch: Quartier) von der Hülsstraße aus. Thier: "Vorgesehen sind 84 Wohnungen. Im Innenbereich wollen wir eine medizinisch-pflegerische Infrastruktur schaffen." Dazu gebe es bereits erste Gespräche mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Auch werde gerade in der Mieterschaft im Umfeld geprüft, welcher Bedarf für eine solche medizinisch-pflegerische Einrichtung besteht, sagt Thier.

Das Interesse an den neuen Wohnungen im "Quartier" an der Max-Reger-Straße sei riesengroß. Es liegen schon mehr als 40 Anfragen von Interessenten vor, die dort einziehen möchten. "Auch hier läuft es wie bei den neuen Wohnungen im Quartier am Ovelheider Weg. Die gingen damals weg wie warme Semmeln. Das wird auch an der Max-Reger-Straße so sein", sagt Christoph Thier.