Brücke über der Gräfte bleibt noch gesperrt

Mit der vorläufigen Sicherung der Brücke, die über die Gräfte zum Schloss Westerholt führt, will die Stadt in der ersten Jahreshälfte fertig sein. Den seit Oktober 2014 gesperrten Gehweg zwischen Mühlpforte und Brücke will man früher freigeben.

Herten-westerholt.. Über diese und weitere Maßnahmen wurde der Bezirksausschuss von Bau-Fachbereichsleiter Ralf Terpoorten am Dienstag vor Ort informiert. Wie berichtet, wurde bei einer Prüfung festgestellt, dass die Brücke und der in einer schwebenden Konstruktion angebaute Gehweg Richtung Mühlpforte Schadstellen zeigte. Der Gehweg wurde gesperrt.

Der Prüfbericht listet einen Riss im Träger der Gehwegplatte auf. Kalk ist aus dem Beton ausgewaschen worden. Teile der Betondecke sind abgefallen. Das Wurzelwerk der alten Eichen am Gehwegrand habe die Gehwegplatte Richtung Gräfte gedrückt. Die Brücke wird nun provisorisch gesichert.

Danach kann der Gehweg wieder freigegeben werden. In der kommenden Woche gibt es einen ersten Termin mit der Baufirma vor Ort. Diese Art der Sicherung hält fünf bis acht Jahre. Damit gewinnt die Stadt Zeit, ein Konzept für die Brücke zu erstellen. Es soll 2016 umgesetzt werden. Nach den Worten Terpoortens böte es sich an, die gesamte Straßenplanung zu verändern.

Die alten Eichen könnten aus ihrem Asphaltbett befreit werden, die Böschung der Gräfte soll einen natürlichen Charakter erhalten. Auch auf der anderen Seite in Richtung Taubenteich muss vieles verändert werden. Stadtbaurat Volker Lindner: "Die Spundwände am Teich sind marode. Möglicherweise müssen wir auch diesen Bereich kurzfristig sperren." Die Brücke müsse abgerissen und neu gebaut werden.