28 Bäume für den Europaberg

Kein Geringerer als EU-Parlamentspräsident Martin Schulz soll die Allee mit Bäumen aus allen Staaten der Europäischen Union eröffnen.

Oer-erkenschwick.. Das plant das Team der Biologischen Station um ihren Sprecher Ernst Saland. "Martin Schulz wäre für die Eröffnungsfeier im Beisein hunderter Schüler genau der richtige Mann, um über die europäische Idee zu sprechen", sagt Saland, der jetzt die ersten Kontakte über den NRW-Fraktionsvorsitzenden der SPD, Norbert Römer, nach Brüssel knüpfen will.

Seit Jahren arbeitet das Biostationsteam an der Verwirklichung seiner Idee, an einer Stelle in der Region jeweils einen landestypischen Baum aus allen 28 EU-Staaten aufzustellen. War das Projekt erst auf der Zechenhalde in der City geplant, ist als Pflanzort nun die Halde Speckhorn vorgesehen.

"Die wird bald aus der Bergaufsicht entlassen und die RAG-Immobiliengesellschaft hat bereits grünes Licht signalisiert", berichtet Saland. Festgezurrt werden soll das Projekt bei einem Arbeitsgespräch mit der Ruhrkohle und Bernd Immohr von der Stadtentwicklungsgesellschaft am 9. April. "Danach könnte die Halde Speckhorn zum Europaberg werden und als Startpunkt des Radwanderweges auf der Trasse der früheren Zechenbahn bis nach Herne dienen", hofft Saland.

Nur: Für die Projektrealisierung braucht die Biostation insgesamt 9 000 Euro. 1 000 davon für Bäume und Infotafeln sind bereits zusammen. Wer spenden möchte, kann sich an Ernst Saland unter Tel. 0 23 68/96 04 48 wenden.